Permit K (Rentnervisum)

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    Permit K (Rentnervisum)

    Ich habe ein bisschen im Internet gestöbert und bin auf die Immigration Webseite gestossen und habe gesehen, dass die Bedingungen des Permit K geändert wurden. Gleich bleibt, dass in Kenia kein Arbeitseinkommen erzielt werden kann. Das Alter wurde auf ab 35 Jahre gesenkt, die Einkünfte aus dem Ausland wurden auf 24000 USD erhöht. Zudem muss man sich online registrieren und dann die Unterlagen im Innenministerium (Nyayo House) einreichen. Die Fortschritte in der Behandlung des Dossiers kann man online auf dem registrierten Konto nachverfolgen.

    ​Anscheinend wollen die keniansichen Behörden die Kleinrentner loswerden. Die werden aber auf das Touristenvisum abgedrängt, 90 Tagen ordentlich + 90 Tage zusätzlich. Den Verlängerungsantrag muss man im Nyayo House deponieren. Inwieweit das über die Immigration Mombasa gehen kann, weiss ich nicht. Und ob die dann ein spezielles Auge auf "Missbrauch" des Touristenvisums zu Residenzzwecke haben werden, weiss ich auch nicht.
    hallo jimbo,wenn du das visa k verfahren umgehen willst,oder die voraussetzungen zur erteilung nicht erfuellst,kenne ich drei andere wege,wie du dauerhaft,falls geplant,in kenya bleiben willst.
    das einfachste waere natuerlich die heirat hier mit einer kenianerin.nach drei jahren erhaelst du aehnlich wie in deutschland ein dauerbleiberecht.was echte liebe und vertrauen anbelangt,das steht auf einem anderen blatt!
    du kannst zeitvisa mit laufzeiten zwischen 1 und 3 jahren beantragen,wobei pro jahr 25k kes zu zahlen sind.bei der letzten variante musst du leider etwas reisen.seit der eau,east african union(tanzania,uganda,burundi,rwanda) bleibt dir als naechstes nicht eau mitglied ethiopien,sudan und somalia.in die beiden zuletzt genannten will man ja wirklich nicht!!also adis abeba.guenstige fluege gibts fuer 180dollar,hotel naehe flgh. bole ab 15dollar,taxi zum hotel und zurueck 20dollar,dazu kommen noch je 50dollar visum fuer ethiopien und zurueck dann in kenya.in ethiopien bekommst du dein visa direkt hinter dem traveller exit.da sind 6kassenhaeuschen,die dir alles sofort erledigen.mein freund brauchte 35minuten vom verlassen der maschine aus nairobi bis zum taxistand draussen.
    mit 350dollar alles in allem koennte man auskommen.das ist zumindest fast 50% billiger als nach deutschland und zurueck und das einmal im jahr.wie dem auch sei,ich wuensche dir viel erfolg bei deinen weiteren vorhaben.gruesse,bis dann.
    @Missterbsz
    Wie ich ja schon geschrieben habe, 1000 Eur im Monat reichen nicht mehr, da muss man neuerdings 2000 US$ im Monat nachweisen, das sind in etwa 1600 - 1700 EUR je nach Wechselkurs. Dafür werden andere Einkommen (mit Nachweis) angerechnet. So, wenn jemand etwas auf der Seite hat, kann er aufstocken mit dem Ertrag, aber mit den heutigen Minizinsen kommt man auch nicht auf den grünen Zweig.

    @ngonghills
    ​Die Voraussetzungen für das Rentnervisum kriege ich schon noch zusammen. Auch die jährlichen Kosten (Visum, offizielle Bearbeitungsgebühr und Bond) von ca. KSh. 120'000,-- würde ich noch akzeptieren, aber wie ich gehört habe, läuft da ohne Korruption nicht viel und wie ich es verstanden habe, werden die Residentenvisa zentral im Nyayo House in Nairobi ausgestellt. Ich kenne jemand, der die Visabeschaffung über einen vertrauenswürdigen und fähigen Anwalt vornehmen lässt, der macht das für 3 Jahre am Stück, aber dann muss er KSH 360'000,-- an den Staat abdrücken + Anwaltskosten + Bakhschisch, somit käme man geschätzt auf bis zu 450'000 KSh. Da war einer, der war und ist immer noch mit einer Kenianerin verheiratet, ein alter extrem gesetzestreuer deutscher Musterbürger, der meinte er hätte das ANRECHT auf ein Visum, wenn er die Vorschriften befolgt, der hat zweimal die einbezahlten Gelder verloren, weil sein Antrag versandet ist, und die Frist verfallen ist. Den haben sie hingehalten und ist mehrere Male von Mombasa nach Nairobi gefahren und nichts als AERGER, ZEIT- UND GELDAUFWAND.
    ​Ich mache mir sonst noch Gedanken, dass der kenianische Staat neuerdings versucht systematischer die Steuern einzuziehen, z.B. Steuern auf Mieteinkommen, zudem ist neuerdings sogar die Unterbringung im eigenen Haus von Verwandten und Gästen aus Europa steuerpflichtig. Eigentlich wäre das Einkommen aus ausländischen Quellen wie Renten, Dividenden und Zinsen auch steuerpflichtig für ausländische Residenten in Kenia. Bis jetzt wurde das nicht gemacht, und daher wurden die Visagebühren vor ein paar Jahren massiv erhöht. Aber jetzt wird ja alles digitalisiert, da kann man schon erwarten, dass der Staat irgendwann zulangt.
    ​Im übrigen hat der kenianische Staat bis zum 31.12.2017 eine Steueramnestie für Vermögen und Einkommen im Ausland angeboten. Grosszügigerweise müssen keine Nachsteuern und Strafsteuern bezahlt werden. Einzige Bedingung ist, dass diese Vermögen nach Kenia transferiert werden und danach ordentlich versteuert werden.

    Eigentlich wäre somit ein Aufenthalt von 3 Monate + 3 Monate Verlängerung und dann Ausreise aus dem EAC-Gebiet das Beste und Praktischste.
    ​Aber eben wie lange noch. Es ist ja mittlerweile so, dass man dort Resident ist, wo man 180 + 1 Tag lebt und viele Staaten, die das noch nicht so praktizieren, kommen schon noch drauf. Der Bobele hat das ja schmerzhaft auch erfahren müssen.

    ​Zudem muss ich für die Schweizer Steuerbehörden, den Nachweis einer Residenz im Ausland beschaffen, damit ich dort aus der Steuerpflicht entlassen werde. Früher nahmen sie es nicht so genau, aber jetzt schon, da der Rentner, der überhaupt keine Steuern zahlt, nicht so geschätzt wird. Da wird dann schon geschaut, dass die rechtlichen Voraussetzungen stimmen, das heisst Papiere für die Residenz und nicht nur die Anmeldung bei der Botschaft. (Variante wäre Auswandern über Paraguay, dort ist sowieso alles steuerfrei, was aus dem Ausland kommt und auch in Thailand ist es so). Wenn man eine lokale Krankenkasse abschliesst (AAR oder Resolution), muss man ja auch Resident sein, sonst zahlen sie nicht. Bei der staatlichen kenianischen Krankenkasse sowieso. Uhuru will ja bis 2022 die flächendeckende allgemeine Krankenkasse einführen. Da können dann die Residenten auch für kleines Geld profitieren hehehe...

    ​Also, man kann in Kenia nicht alles optimal gestalten und es lauern überall Fallstricke. Solange nichts passiert alles gut, aber wenn nicht, dann.....
    ​Aber eben, es läuft noch einiges Wasser den Rhein herunter und dann ist Kenia auch nicht mehr das Ziel, die Welt ist ja gross und schön.
    Mit korruption ist bald schluss. Ich hab nie jemanden dort geschmiert u.es klappte. Betr. Steuern f.rente: na kenia hat ein abkommen, thailand auch mit deutschland zb.steuern werden nach DE abgefuehrt u. Das nicht zuwenig. Schweiz ist sicher anders.fakt ist: man will keine WEISSEN mehr hier haben.
    Na das kann ich zumindest beantworten: die Behörde verlangt, wenn ein Mann einen Dependentpass beantragt einige Nachweise:
    1) dass "er" kein Geld hsat oder (Körper-)behindert ist
    2) dass "sie" genug (versteuertes) Einkommen hat um "ihn" zu versorgen
    Diesm gilt leider selbst dann, wenn wenn man "Freunde" im Nyayo House hat.
    Frauen bekommen den Dependent Pass übrigens ohne Probleme :(

    @ngonghills >> Dein Text "das einfachste waere natuerlich die heirat hier mit einer kenianerin.nach drei jahren erhaelst du aehnlich wie in deutschland ein dauerbleiberecht.was echte liebe und vertrauen anbelangt,das steht auf einem anderen blatt!"
    Ich hatte dies einstmals als Text gelesen, der Preis war mit USD 500 für "ewig" angegeben, jetzt finde ich das weder im Nyayo House noch online. Hast Du eine Idee, wie ich Informationen dazu bekommen kann - ich hätte das gerne beantragt!
    Die Anforderungen:
    a) ICH muss beweisen, dass ich nicht über ausreichend Geld verfüge um mich selber zu erhalten und
    b) SIE muss anhand ihres Steuerbescheides beweisen, dass sie genug geld verdient um mich zu erhalten

    Als Alternativ könnte ich auch ein Pflegefall sein und eine Pflegerin brauchen - ärztliches Gutachten erforderlich.

    Für Mann/Frau ist das alles nicht erforderlich.....
    Gemäss dem Portal malindikenya.net müssen sich auch die Residenten mit Permit K nach Nairobi, Nyayo House begeben zur digitalen Erfassung der persönlichen Daten. Frist bis zum 21.Juli 2018. Bei Nichteinhaltung Busse von 400'000 Ksh
    Eventuell gibt es eine Verlängerung der Frist. Auf alle Fälle sich direkt bei den Behörden erkundigen,wie die Rechtslage ist und was man allenfalls beim Besuch mitnehmen muss (sicherlich bestehendes Permit und alien card und
    Passport).

    Nach der Registrierung muss man später nochmals ins Nyayo House,um die alien card persönlich in Empfang zu nehmen.
    Bei diesen Prozeduren sind die immigration offices in den counties ausgeschlossen worden, damit die Korruption verhindert wird.
    Ich habe mir das Ganze nochmals angesehen.Das genannte Prozedere gilt zu 100% für das work permit.Man muss dann folgendes mitnehmen:
    work Permit original
    Passport original
    alien card original
    Quittung Gebühren für work Permit
    Kopie Steuernummer(KRA PIN)

    Wegen dem Permit K meinen gewisse Leute, sie hätten etwas diesbezügliches auf dem Twitter Account der immigration im Nyayo House gesehen. Es gibt also keine offizielle Bekanntmachung. Ich habe mir das Twitter Account angesehen und die Behörde schreibt immer vom work Permit, ausser bei einem tweet, wo sie schreiben, die Permit Holder müssten sich bis zum 21.7.2018 neu registrieren. Vielleicht\wahrscheinlich wurden gewisse Leute dadurch irritiert. Gemäss malindikenya.net sind diese Leute nach Nairobi gefahren und haben sich im Nyayo House gemeldet.

    Also es sieht nach falschem Alarm aus, aber ich würde die Immigration Nyayo House über die elektronischen Kanäle kontaktieren und nachfragen wie es steht um Permit K.

    Was jetzt sicher ist, Personen in Besitz eines work permits
    müssen sich im Nyayo House melden, bei Gewissen mit dem Risiko, dass das work permit illegal ist. Die anderen ohne, müssten eines beantragen und die harten Bedingungen erfüllen. Ohne Regularisierung ab dem 22.7.2018, wäre es mir nicht mehr wohl zu arbeiten.