Reiseerlebnisse

    Reiseerlebnisse

    Mechaniker
    Eines meiner besten Erlebnisse hatten wir, als ich einmal mit Freunden durch Laikipia fuhr. Der vollbesetzte geliehene Probox - mein Auto war grad beim Mechaniker - hatte leider nur wenig Bodenfreiheit.

    Irgendwo in der Mitte von Nirgendwo hat dem Auto ein Stein die Hydraulikölwanne aufgeschnitten.

    Wir haben uns an einen Askari einer nahegelegenen Farm (vielleicht 5 Kilometer zurück) erinnert und sind hingegangen. Der hat uns einen Traktor gerufen und mehrere Mitarbeiter/Manager der Farm haben uns zum liegengebliebenen Wagen begleitet. Die kaputte Ölwanne wurde ausgebaut, in der Farmwerkstatt autogen geschweiß und wieder eingebaut. Hydrauliköl als Transmission Öl eingefüllt. Fertig.

    Bezahlt haben wir nur das Hydrauliköl, mehr Geld anzunehmen wurde verweigert - in Kenya!!

    Ein paar Monate später haben wir dann einmal dort genächtigt und bis spät in die Nacht gefeiert - wir hatten Fleisch und Bier mitgebracht.
    :) :)
    Schon wieder "Mechaniker"
    letztens auf der Fahrt sonntags von Nairobi nach Meru ist doch glatt ein Kühlwasserschlauch an ungünstiger Stelle gerissen und hat - vom Fahrer (mir) völlig unbemerkt - den Motor völlig überhitzt. Ähnliches war schon einmal geschehen.
    Sofort haben sich mehrere Männer gefunden, die das Fahrzeug beiseite geschoben haben, auch ein Mechaniker war rasch gefunden. Nach etwas abkühlen mit Wasser beim nähesten Carwash ging's in seine "Werkstatt", wo er tatsächlich rasch und günstig den Kühlerschlauch erneuerte.
    Obwohl er auch die Zylinderkopfdichtung tauschen wollte habe ich das dann doch auf Meru verschoben. Das - und das erforderliche Abschleifen des Zylinderkopfes wurde - nach anfänglichen Schwierigkeiten doch innerhalb von 3 Tagen erfolgreich abgeschlossen...
    Lg
    Hallo Leute,

    bin zurück aus Kenya und habe, bis auf die Schweinegrippe, nur gutes und tolles mitgebracht.

    Hatte ne wunderbare Zeit, klar gabs auch ein paar komische Erlebnisse und wahrscheinlich habe ich des öfteren etwas mehr bezahlt als nötig.

    Ich habe online eine reizende Frau kennen gelernt, in meinem alter (bin kein alter Lustmolch der junge Schönheiten sucht). Diese bin ich besuchen gegangen in Nairobi. Sie hat mir ein "serviced apartment" organisiert, die Anzahlung geleistet, holte mich mit Fahrer nachts beim JKIA ab (also seine Fahrweise war schon etwas fragwürdig ...), bezahlte den Fahrer und im Apartment angekommen erwartete mich gekochtes Beef Mchuzi und Ugali, sie hatte Lebensmittel eingekauft, etc...

    Die ganze Zeit in Nairobi hat sie mich mit ihrem Auto herumgefahren und mir die Gegend etwas gezeigt, wir machten Roadtrips nach Thika, Kiambu County, an den Sagana River und sie nahm mich mit auf den Markt, usw...
    Klar fühlt es sich auf dem Land auf dem Markt schon irgendwie komisch an. Ich war der einzige Mzungu weit und breit, und auch die Leute können einem etwas komisch einfahren weil sie, sagen wirs mal aus Schweizer Sicht "etwas aufdringlich" sein können. Das hat aber nichts zu bedeuten, ist halt ihre Art ein Geschäft anzubieten ("can i carry this for you?" "Have a job for me?" Etc...) aber nach dem dritten mal "nein" sagen kapierten sie's immer.

    Und klar empfiehlt es sich, besonders in Nairobi auf dem Markt, nicht ablenken lassen und viel Bargeld, Pass, Kreditkarten mit zu nehmen. Hatte aber nie ein solches Erlebnis.

    Die Leute haben viel gelacht über mich, besinders wenn ich ihnen sagte sie müssten mit der Chefin verhandeln, ich wäre nur "the guy who carry goods".
    Mann haben einige gelacht, mich eingeschlossen :D

    Ich kann nur sagen ich habe in kurzer Zeit viel von der Kultur gesehen, klar nur ein winziger Teil, aber das nächste mal ist bereits in Planung. Ich war echt froh, das mich meine Freundin überall herumgeführt hatte und ich mich eigentlich nur zurücklehnen und geniessen konnte.

    Und klar habe ich sie auch verwöhnt mit leckeren Menus, Frühstück ans Bett, usw... Habe natürlich auch meinen Teil bezahlt (ok habe die Unterkünfte und die Restaurants und im Supermarkt bezahlt) und ihr immer wieder Geld fürs tanken gegeben. Lach, und ja, aufgefallen ist mir immer wieder, in den meisten Restaurants oder Hotels bekam sie stehts das Wechselgeld, da hat mich dann schon etwas gewundert, auch wenns normalerweise nur ein paar Schilling bis max 300 waren...

    In diesem Sinne hocke ich jetzt zu Hause und geniesse die letzten Auswirkungen der Schweinegrippe. Hahaha, oink

    Beste Grüsse:
    Mawaba