Wissenschaftler aktiv gegen Wilderei ermordet

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    Da geht es um für kenianische Verhältnisse bedeutende finanzielle und kommerziellen Interessen mit Verbindungen zu China. Es ist gefährlich sich mit mafiösen Strukturen anzulegen.
    Schade ist auch, dass sich die schwarze kenianische Elite zu wenig für den Erhalt der Tierwelt einsetzt.
    ​Zwar führt das KWS diverse Wildparks und Initiativen für die Rettung der Tiere, aber die Leitung haben meistens ältere Kolonialbriten und ihre Nachkommen. Da liegt Konfliktpotential mit der Lokalbevölkerung und mit gierigen Politikern, die sich das Land der Briten unter den Nagel reissen wollen. Ich nehme an, dass führende schwarze Kenianer über die Bedeutung der Tierwelt für die GESAMTWIRTSCHAFT wissen, aber sie profitieren nicht unmittelbar, da die Lodges den ex-Kolonialbriten gehören. Und sie wollen sich nicht in Landkonflikte im Zusammenhang mit land grabbing einmischen, da politisch nicht lohnend bzw. schädlich.
    ​Es ist politisch einfach nicht zeitgemäss, dass ältere Kolonialbriten von ihren alten Privilegien zehren, die sie oder ihre Vorfahren in der Kolonialzeit zugeteilt bekommen haben, und dann den schwarzen Kenianern dann vorschreiben wollen, wie sie mit den Tieren umzuspringen haben.

    ​Es ist lobenswert wie sich diese Leute um die Tiere gekümmert haben, aber sie führen einen aussichtslosen Kampf. Der demographische Druck, die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und der Klimawandel machen den Tieren langfristig den Garaus.