Scheidung in Kenia

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    Scheidung in Kenia

    Hallo erst mal, habe da eine Frage bezüglich Scheidung in Kenia.
    Also ich habe im Mai diesen Jahres meine Freundin geheiratet.
    Natürlich war auch der Brautpreis eine Schwerpunkt bei den Schwiegereltern. Wir haben uns dann geeinigt wenn meine Frau in Deutschland ist, schick jeden Monat etwas.
    Nun ja Ende Juni habe ich dann geschrieben (ich hatte so eine Ahnung) das Visa für meine Frau wäre so gut wie fertig.
    Dann kam die Antwort von meiner Frau und vom Schwiegervater nö sie kommt nicht, erst müsste ich 300000 KHS Brautpreis bezahlen und unsere Abmachung war dahin.
    Ich weiß genau 300000 KHS sind Mzungu Preis und viel zu hoch, bin nicht seit gestern in Kenia.
    Tja dachte ich gut erst mal hat sich Schwiegervater um eine null vertan, ne er meinte den Preis.
    Dann habe ich ihm geschrieben vielen dank auch, aber du behältst deine Tochter ich mein Geld.
    Danach fing das übliche Theater an aber das kennen wir ja alle hier.
    In Deutschland bin ich nicht verheiratet da habe ich mich schon beim Standesamt erkundigt weil ich nichts beglaubigen lassen habe.
    Wie sieht es jetzt in Kenia aus, soviel ich weiß die ersten Drei Jahre sowieso geht gar nichts . Kann sie sich überhaupt scheiden lassen wenn ich nicht im Lande bin?
    Das Kenianische Scheidungsrecht ist nicht einfach das weiß ich.
    Was muss ich befürchten wenn ich wieder nach Kenia Einreise?
    Habe jeden Kontakt abgebrochen und Telefonnummern usw. gewechselt.
    Denke mal Schwiegervater und Familie werden sich was einfallen lassen haben. Von meiner Seite sind außer ein paar böse SMS am Anfang nichts gefallen.
    Bin für jeden Tipp und Rat dankbar.....

    Bis dahin Twigga1

    Re: Scheidung in Kenia

    Hi Twigga1,

    also eine verbreitete Variante ist, dass die dich bei der Polizei anschwärzen (komisches Wort :lol: ), du dann erst einmal in den Knast wanderst und für einen Haufen Geld wieder frei kommst, in manchen Fällen werden die Gelder dann, wenn man so will, geteilt...
    Aber wie Kamau schon schrieb, ist auch wichtig zu wissen, in welcher Gegend du dich aufhällst und wo diese Familie wohnt, dann kann man, je nach dem, besser abschätzen, wie es kommen könnte ;)

    Aber deine Geschichte ist ja auch wieder so typisch, sei froh, dass es beendet ist, ich glaube, du kannst dir nicht ganz vorstellen, was dich das alles im Lauf der Jahre gekostet hätte...


    mzungu
    Danke für die Antwort sowas denke ich mir auch...
    Die Familie Kommt von der Küste meine Freundin von der Nordküste.
    Na ja also was tun Kenya goodbye,ne wegen so einer Geldgierigen Familie. Was mich interessiert Scheidung ohne mich geht glaub ich nicht.Also die hatten mir mal ne SMS geschickt ich sollte Scheidungspapiere unterschreiben. Ich habe dann nur geantwortet im afrikanischen Sinne :P um meine Familien ehre wieder herzustellen, schickt ihr mir mal 200000KHS. Ich bin ja in Deutschland nicht verheiratet.
    MFG
    Das war mir bewusst aber von mir wollten sie auch 300000KHS und das ist auch dermaßen übertrieben, vor allem bei dem Hintergrund das etwas ganz anderes vereinbart war.
    Darum geht es auch nicht sondern um die Scheidung!!!!!!!
    Da denke ich auch wie Mzungu das die mir ein fertigmachen wollen.
    Aber Angst gilt nicht lassen wir mal zeit ins Land gehen die müssen ja mal ihre Tochter irgendwie verheiraten ist ja erst 21Jahre.
    Also abwarten denke ich mal ist am besten.
    Die kommen scho
    MFG
    @twigga1

    Für Aussenstehende, die die Familie und die junge Frau nicht kennen, ist es sehr schwierig den Sachverhalt abzuschätzen.

    Vom Standpunkt der Familie ist die Ausrichtung der Dowry/Mitgift sehr wichtig: finanziell und als Frage der Ehre und Würdigung der Familie. Als Otto Normalverdiener in Europa zählst Du zum oberen Mittelstand in Kenia. Da wäre eigentlich eine Mitgift von KSh. 300000 nicht überrissen. Bedenke auch, dass Du mit der Zahlung die Braut praktisch "gekauft" hast und theoretisch keine Unterstüztungspflicht gegenüber den Eltern hast. So gilt es für die Kenianer, beim Mzungu Ehemann versucht die Familie an monatliche Zuschüsse zu kommen und da baut sich über die Tochter ein gewaltiges Erpressungspotential auf.
    Ich verstehe Deine Ueberlegung, da Du annimmst, dass Du sowieso monatlich bezahlen musst, dann bist Du nicht bereit die volle Dowry im Voraus zu bezahlen, sondern bezahlt sie quasi in Raten.

    Die Mitgift ist unter anderem dazu gedacht, die Familie der Braut für ihren finanziellen Aufwand zu entschädigen, insbes. Ausgaben für die Ausbildung. Ich erwähne hier z.B. Kosten für ein allfälliges Internat up country, für das Abitur, dann wären die KSh. 300000 gerade aufgebraucht. Es gibt schon
    Familien, die in die Ausbildung der Kinder investieren, auch wenn der Nutzen limitiert ist.

    Die Mitgift ist ein finanzielles Problem für jeden männlichen Kenianer. Die Maasai nehmen z.B. 10 Kühe
    (die ohne Hocker), die KSh. 30000 pro Stück kosten = KSh. 300000,--

    Zu bedenken ist die Arbeitsmarktfähigkeit der Braut, wenn sie in Europa angekommen ist. Hat sie ein gewisses Bildungsniveau (z.B. Englisch in Wort und Schrift), Arithmetik, Arbeitserfahrung in Kenia.
    Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann sie schnell Deutsch lernen und z.B. an der Supermarkt-Kasse arbeiten. So verdient sie ihr eigenes Geld und kann so die Familie versorgen.
    Nächstes Problem ist, wie man sie dazu bringt, auch ihren Anteil an die Kosten des Haushaltes und Steuern zu leisten.

    Bei einer Heirat in Kenia wird doch ein grosser Aufwand - auch finanziell - für die Hochzeitfeier betrieben. Der Bräutigam bzw. dessen Familie bezahlt und z.T. werden Schulden gemacht.
    Der normale Mzungu drückt sich oft um diese Ausgaben, ev. will er dieses Geld in die Ehe investieren, wie Möbel, bessere Wohnung, Auto etc.
    Die Familie ist natürlich nicht glücklich, da sie davon ausgeht, dass der Bräutigam die Familie nicht schätzt.
    Wenn Du auch hier sparsam warst, dann hat die Familie allen Grund anzunehmen, dass Du auf ihre Rechte trampelst und geizig bist.

    Anscheinend hat die Familie gute Miene zu Deinem "bösen" Spiel gemacht bis die Hochzeit unter Dach war und hat bei nächster Gelegenheit den Spiess umgedreht und Dich erpresst, was sehr hässlich ist.
    Aber ist es aus Geldgier oder aus berechtigten Interessen, dass der Bräutigam die Dowry bezahlen MUSS unter Wahrung der kenianischen Sitten und Gebräuche?
    Dies gilt nicht nur für Kenia, sondern für ganz Afrika und viele Afrikaner nehmen grosse finanzielle Opfer auf sich für die Dowry und das Hochzeitsfest.

    Wenn Dir die Familie die Scheidung anbietet, würde ich aber mit beiden Händen zugreifen. Am besten mit einem Anwalt und ohne Deine Anwesenheit in Kenia. Als verheirateter Mann bist Du ja unterhaltspflichtig und sie könnte dieses Recht in Europa auch einklagen. Da wäre ich auch nicht knauserig und ein paar Kröten springen lassen, dass die Sache schnell hieb- und stichfest erledig wird.
    Schau Dir die Scheidungspapiere gut an. Ich kann fast nicht glauben, dass Dir die Familie nichts abknöfpen will, für etwas was Dir eigentlich nützt.

    Was mich auch wundert, ist, dass die Familie auf die Dowry beharrt (gut, KSh. 300000 ist auch kein Pappenstiel), aber der langfristige Nutzen, wenn die Tochter in Europa legal verheiratet ist, ist doch viel grösser. Wenn sie arbeitet, schickt sie monatlich den grossen Scheck und/oder der Ehemann wird gemolken in Funktion oder als Ex.










    .
    Ich habe letztes Jahr auch mit einer Hübschen angebändelt, und wollte nach 3 Monaten Europa zurück nach Kenia, um die Sache zu vertiefen. Habe ihr für diese Zeit Geld zugesteckt, auch weil sie den mies bezahlten Job aufgegeben hat. Ich habe auch sonst Sachleistungen erbracht und auch zwischendurch aus eigenem Antrieb eine Ueberweisung getätigt. Die hat anscheinend gemeint, ich sei ein Trottel und sie wollte Geld, um den Arbeitsausfall zu kompensieren !!! Wie blöd hält sie mich denn, den habe ich ihr mindestens doppelt ausgeglichen für die Zeit, die wir in Kenia verbracht haben plus die 3 Monate Aufenthalt in Europa. Aber das Geld war schon nach 6 Wochen verbraucht. Ich habe ihr aber nur Zusicherungen gemacht und eingehalten bis zum Zeitpunkt als ich nach Kenia zurückfahre und habe sie ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass wenn mit uns nichts weiter wird, sie ein Risiko eingeht, wenn sie den Job kündigt. Sie war einverstanden. Aber eben wenn es schief läuft, ist der Mzungu immer schuld.

    Ich habe im Okt. 2014 abgebrochen

    Ich habe deshalb den Kontakt abgebrochen. Am Anfang, weil ich wirklich aufgebracht war und ich wollte kein Geschirr zerschlagen, aber nachher als ein paar Wochen vergangen sind, habe ich die Sache abgehakt.

    Ich wollte nachher eigentlich nicht nach Kenia zurück, plane aber im Dez. 2015 nochmals hinzufahren.
    Habe aber ein mulmiges Gefühl wegen der Polizei, weil man dann im Gefängnis landet
    @ weiter vom obigen Post

    eben wegen der Polizei, da kann man wegen nichts eingeklagt und eingesperrt werden. So etwas brauche ich wirklich nicht! Zwar wenn man hart ist, kann man schon davonkommen, die Polizei ist ja auch nicht erpicht, dass der Fall vor Gericht kommt, denn dann kassiert das Gericht die Kaution.
    Tja Jimbo danke für deinen ausführliche Antwort. Du kennst die Familie nicht das ist dann auch immer von der Einzelsituation abhängig. Bei dem ersten Treffen mit den Eltern waren sie ganz fröhlich und begeistert das die Tochter nach Deutschland geht. Vater noch ganz bescheiden sagte zu mir gib mir irgendwas was du meinst!!!
    Ich bin lange in Kenya und war auf alle Spielchen vorbereitet,ich dachte noch der ist ja ganz in Ordnung. Am nächsten Tag ging das Handy und er sagte zu mir er müsste zur Absicherung für seine Tochter schon Mal ein Stück Land haben und ein Haus draufbauen.
    Da wusste ich natürlich wo die Reise hingeht ZB. nach einem Ehestreit mit meiner Frau solle ich 100000KHS an die Mutter als Strafe zahlen.
    Ich bin doch nicht Doof die Ehe ist in Deutschland nicht anerkannt das weiss ich .Es gibt kein Rechtsabkommen mit Kenya. Das hat mir das Standesamt hier sowie dass Ausländeramt mitgeteilt. Bin hier auch weiter als Ledig geführt.
    Also Unterhalt gibt es gar nicht und einklagen in Deutschland sowieso nicht, die Geschichte ist ganz einfach sie waren zu Gierig und dachten der doofe Mzungu den melken wir mal richtig und erpressen ihn.
    Die haben nicht damit gerechnet das ich ihnen sagte er kann seine Tochter behalten und ich mein Geld.
    Ich hätte mich an die Vereinbarung gehalten und jeden Monat etwas geschickt ich kenne die Afrikanische Kultur.
    Aber ich hätte auch damit rechnen müssen das der Vater nach den ersten 300000Khs mir gesagt hätte bevor meine Tochter in den Flieger steigt schick nochmal Geld.
    Aber wie gesagt da gehört auch Bauchgefühl und die Einzelsituation dazu er kam immer mit andere Storys um die Ecke um an mein Geld zu kommen .
    Meine Frau ist im Schengen System erfasst und bekommt nie wieder ein Visa.
    Ob ich in Kenya Verheiratet bin egal.............
    Das Sprichwort heißt: Wer zu viel will ,bekommt nachher gar nichts. :P
    MFG Twigga

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    Wenn das so ist, dann hast du schon recht. Die wollten Dich IM VORAUS richtig melken. Es ist doch so, dass für die Absicherung die Dowry da ist, also kein Land und Häuschen! Und das mit der Strafe von KSh. 100000 an die Mutter wegen Ehestreit, das ist ja lächerlich! Da kriegt doch die Frau vom kenianischen Mann die Hucke voll! und wenn ihm die Frau nicht passt, schickt er sie an die Eltern zurück und kriegt die Dowry zurückbezahlt.
    Da kriegt die Familie noch die monatliche Unterstützung und langfristig ist die Frau vom deutschen Ehegesetz im Falle einer Scheidung geschützt, was will denn die Familie mehr!

    Ich glaube, die allermeisten Kenianer aus der Unterschicht meinen, wir seien steinreich und es sei nur gut und recht, dass sie auch ein Stück vom Kuchen kriegen. Den Zusammenhang, dass wir nicht wie die kenianische Unterschicht in einer Hütte ohne Krankenkasse, Transportmittel, Strom, fliessend Wasser leben können und DIES ALLES KOSTET, verstehen sie einfach nicht, da kann man erklären wie man will. Die Wahrheit ist für die, was im Fernsehen gesendet wird, dass die Muzungus in Saus und Braus leben.

    Die Scheidung in Kenia würde ich aber doch durchziehen, solange die Familie darauf drängt. Wenn Du vielleicht später froh wärst, geschieden zu werden, werden sie plötzlich bockig und alles wird schwieriger und kostspieliger.
    Habe auch bei meiner Heirat 2008 in Kenya,, Dowry,, bezahlt.
    Es waren nur 600 Euro eben soviel kostete die Standesamtliche Hochzeit samt Feier im Hof der Schwiegereltern.
    Waren ca. 60 Leute.
    Was ich aber dafür letztendlich bekam war ein Untergeschobenes Kind plus eine Hochgradig HIV Infizierte Ehefrau.
    Da ich auch so ein richtiger Deutscher Michel und Gutmensch bin wollte ich auch noch für zwei tausend Euro ein Nachbar Grundstück bei den Schwiegereltern kaufen das sie seit Jahren Pachteten um Kartoffeln Mais usw .anbauten.
    Letztendlich habe ich mehr als die Hölle durchgemacht und wegen der Dowry habe ich mich von den anderen Gutmenschen in Deutschland noch als Lügner betiteln dürfen.
    Das gibt es schon hundert Jahre nicht mehr das man für eine Frau bezahlt.
    Und das sind auch noch Studierte.
    Echt Kranke Menschheit.

    Ich finde es Toll das Du den Absprung Geschafft hast.
    Habe mir genau wie Du das selbe in einer Partnerschaft vorgestellt,das meine Frau in Deutschland etwas Arbeiten geht und meine Mutter das Kind hütet und mit dem Geld die Familie in Kenya unterstützt wird samt Krankenversicherung für die Schwiegereltern.
    Alles Makulatur und jetzt bin ich nur noch der letzte Dreck für die Bande.
    Das beste ist noch das die so Religiös sind schon fast Bigotisch aber als das mit dem Untergeschobenen Kind rauskam war von den 10 Geboten nichts mehr zu hören.
    Laut Schwiegermutter kann ich ja dem Kind ein Vater sein und meiner Frau ja noch ein Kind machen dann habe ich doch dann ein eigenes.

    Der ganz normale Wahnsinn.
    Wer das nicht selber Erlebt hat wird das niemals Glauben und als Gelogen halten.
    Das ist Kenya life.
    Genauso sehe ich das auch und Scheidung lass ich nicht machen warum auch bin nur in Kenia verheiratet.
    Die müssen ja ihre Tochter irgendwie verheiraten ist ja erst 21 Jahre bis sie die Scheidung durchhaben wird sie wohl 30 Sein. :D :lol:
    Mein Anwalt in Nairobi sagt um 150000 KHS für mich.
    Denke mal für meine Frau dann so 75000-100000KSH sollen sie zu sehn wo sie es herbekommen.
    Habe meine nummern gewechselt usw. habe Ruhe und Arschlecken so denken sie über uns auch nach mir die Sintflut.
    Man ist ja eh immer der böse Mzungu wenn es nicht nach ihrer Nase läuft und den Schwiegervater trau ich nicht einen Meter. Aja in die Kirche rennen sie auch noch und wollten von dem Brautgeld eine Kirche bauen 8o ob es letztendlich stimmt weiß man bei dem verlogenen Pack nie.

    Wie ich so höre springt sie schon wieder in Mtwapa rum,was sie da wohl macht :lol: .......

    mfg twigga

    PS: Ich glaube auch das hier noch mehr sind die ähnliches Erlebt haben ich kenne jedenfalls hunderte solcher Storys ich hatte keine andere Möglichkeit als die Geschichte zu Beenden bevor es zu größeren Schaden finanziell und seelisch gekommen wäre.
    Anders kann man mit denen nicht umgehen!!!!!!!

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    Dein Anwalt meinte 150 000 Schillinge ?
    Auch wieder Mond Preise bei einer noch nicht mal International Gültigen Ausführung.
    Und 75-100 000 für die Frau wäre auch ein Jahresgehalt was ich nicht glaube.

    Mit dem Brautgeld die Kirche Sponsern ist aber auch möglich.
    Das Nachbar Grundstück meiner Schwiegereltern war zu Verkaufen da der Verkäufer das Geld in den Kirchen Neubau im Dorf Spenden wollte.
    Den Kirchen Rohbau habe ich gesehen.
    Die Kirche hatte die Größe für eine Kleinstadt.
    Halleluja
    Die alte Kirche im Wellblechhütten Design neben der neuen Kathetrale hat nur den Bruchteil an Grund Fläche und war für die paar Heiligen immer Ausreichend.
    Tja Werner so Gerichte in Kenia sind teuer und wenn du ein Anwalt haben willst der was macht musst schon was hinlegen.
    Mein Anwalt ist auf jeden fall ganz gut sonst würde der Ruto da nicht hingehen.
    Ob es nun stimmt ob die eine Kirche bauen wollten weiß nur der liebe Gott, wollte das auch nur so nebenbei erwähnen.
    Ich habe nach all den Jahren in Kenya gelernt ich glaube nur das was ich sehn und anfassen kann.
    @ jimbo:
    Du schreibst zwar einen ganzen Haufen, aber die Hälfte davon stimmt hinten und vorne nicht. Allein schon deine Aussage, "Zu bedenken ist die Arbeitsmarktfähigkeit der Braut, wenn sie in Europa angekommen ist. Hat sie ein gewisses Bildungsniveau (z.B. Englisch in Wort und Schrift), Arithmetik, Arbeitserfahrung in Kenia.
    Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann sie schnell Deutsch lernen und z.B. an der Supermarkt-Kasse arbeiten. So verdient sie ihr eigenes Geld und kann so die Familie versorgen"
    , ist schon realitätsfremd. Wieviele Schwarze hast du denn in Deutschland (Schweiz, Oesterreich) schon an Supermarktkassen gesehen? Ich keine! Und wenn man eine sieht, dann ist sie in Europa aufgewachsen und einigermassen assimiliert. Ich habe meine Kenianerin mit nach Europa genommen und das erste, was sie hier gemacht hat, ist, sich in das Netzwerk der Afrikanerinnen einzuklinken. Und dann stehst du schon mal auf verlorenem Posten. Zweitens versuchen die Afrikanerinnen, sich ein Kind mache zu lassen (noch besser schon in Kenia) - denn dann sind sie in Europa schon mal auf der sicheren Seite. Und mit arbeiten wird es für die nächsten zwanzig Jahre nichts. Als nächstes kommt die Forderung nach Geld, das monatlich nach Afrika geschickt wird, wo sich Eltern, Familien- und Clanmitglieder mit TVs, Radios, Kühlschränken, Ziegen und wenn möglich Land eindecken. Selbstverständlich will die Dame auch mindestens einmal pro Jahr in die vermisste Heimat fliegen - und das mit zwei Koffern voller Geschenke für die ganze Verwandtschaft. Vier Wochen später kommt die Holde, wenn überhaupt, wieder zurück und bringt gleich einen ellenlangen Wunschzettel, nein Forderungszettel, mit sich: das Haus muss neu gedeckt werden, ein Brunnen gebohrt, der jüngere Bruder will auf die Universität und das unehelich Kind deiner Liebsten, das sie vor der Bekanntschaft mit dir bekam, sollst du adoptieren - und zwar umgehend. Man kann von Glück sprechen, wenn sie nur eines hat...
    Das vom schnell Deutsch lernen ist auch so ein Wunschdenken der reichlich naiven Wazungu; jede schwarze Bibi ist überfordert, wenn sie morgens um 7 Uhr aufstehen soll, um eine Stunde später in der Schule zu sein.
    Und, und, und...
    Es git nur eine einzige Möglichkeit, dem ganzen Scheiss, den eine Heirat - wo auch immer in Afrika - mit sich bringt, zu entgehen: nämlich keine Heirat. Mein Freund Peter, der seit zehn Jahren als Rentner in Kenia wohnt, hat den passenden Spruch dazu: "just for fun". Natürlich wird keiner, der sich in eine dieser schwarzen Blumen verknallt hat, diesen Ratschlag befolgen. Jeder hat das Recht, bekloppt zu sein!
    Übrigens: auch ich war einer dieser Bekloppten :D .

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