Vertrauen in eine Kenyanerin

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

    Vertrauen in eine Kenyanerin

    Hallo,

    ich habe eine kenyanische Freundin in Ukunda an der Südküste. Aus meinen bisherigen Erfahrungen in Kenya
    mit Freundinnen kann ich nur sagen noch habe ich keine ehrliche oder treue Frau dort kennengelernt. Bislang jedoch kann ich nicht sagen das es für mich bei Ihr Zweifel gibt, aber ich bin halt ein gebranntes Kind und schaffe es auch
    nicht so einfach mein Misstrauen abzulegen. Im heutigen Smartphone-Zeitalter ist natürlich eine Fernbeziehung nicht mehr ganz so schwer zu nehmen, ich kann ja mit entsprechenden Telefon-Karten immer Kontakt halten. Dies ist bislang ohne jeden Verdacht gelungen.

    Meine Frage ist einfach, was ihr von einer solchen Beziehung haltet oder ob sie nur von Vornherein des Geldes wegen existiert und ich wieder einmal mich in etwas verrannt habe was zu einseitig ist.

    Vielen Dank für das Lesen und viele Grüße

    Re: Vertrauen in eine Kenyanerin

    Hi Michael31,

    Du hast wohl schon die richtige Grundeinstellung und, daß es für Dich bisher keine Zweifel gibt, heißt überhaupt nix. Die sind zu Dingen fähig, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können, weil wir nicht gewohnt sind, in solchen Kategorien zu denken. Also keine Chance!!! Ich hatte mal eine, die gerade mit ihrem Freund (Sponsor) telefonierte, während wir zugange waren - schien sie auch noch anzuturnen! Einfach widerlich!!!!! Soviel zum Thema "Smartphone-Zeitalter".

    Ich kenne Deine Freundin (wissentlich) nicht und will natürlich niemandem was unterstellen, aber in Kenya gilt: Wer vertraut, verliert!!!!

    Re: Vertrauen in eine Kenyanerin

    Wenn man sich dessen klar ist, daß es ums Geld geht, und nur ums Geld, dann kann man leichter damit umgehen. Z.B. kann man überlegen, ob sich die Investition für einen lohnt. Wie heißt ein Titel von Mario Simmel: „ Liebe ist nur ein Wort“. Und ich denke ein sehr teures. Anders als m3pero würde ich das nicht auf Kenyanische Frauen beschränken. Mit der Abgebrühtheit, mit der meine Ex vorgegangen ist, mich ihren Seitensprung auch noch mit rechtlichen Mitteln von mir bezahlen zu lassen, hatte durchaus afrikanisches Format.

    Immer obacht geben!

    Gruß mariodiego49

    Re: Vertrauen in eine Kenyanerin

    Nachtrag: Um einen positiven Eindruck von Afrika mitzunehmen hat mir das geholfen: Glaub kein einziges Wort, dann stimmt wenigstens die Hälfte. Wenn die eigene europäisch geprägete Relation zum afrikanischen Wahrheitsbegriff stimmt, kann man Afrika geniessen. Ich habe einen rein freundschaftlichen Online-Kontakt zu einer Frau aus Nairobi, die mich immer in meiner Meinung über den afrikanische Wahrheitsbegriff oder afrikanische Wahrheitsliebe bestätigt. Es gibt wohl auch Ausnahmen. Dieser Kontakt ist echt erfrischend.
    Hallo,

    nun ist jede Beziehung anders und Verallgemeinerungen sind immer schlecht.

    >>> Die sind zu Dingen fähig, die wir uns überhaupt nicht vorstellen können

    Wenn ich solche Aussagen lesen, dann provoziert das natürlich, einmal anzubieten, wie es sich aus Sicht einer Kenianerin 'anfühlt'. Genau das bietet das Buch 'Karibu Nairobi' - verfügbar als Ebook auf Amazon, lesbar auf PC, Smartphones und Kindle.

    Ich freue mich auf Dein Feedback.
    Das Buch 'Karibu Nairobi beschreibt mein Leben.https://www.amazon.de/kindle/dp/B01GKCRO6Y

    Aufgewachsen im ländlichen Vihiga, zum Studium nach Nairobi gekommen und dann nach Diani Beach verschlagen. Die dabei gemachten Erfahrungen mit Mzungus sowie viele Details über Kenia liebevoll und detailgenau erzählt in einem einzigen Buch. Ich würde mich über Deine Meinung zum Buch sehr freuen.

    Der YouTube-Kanal mit vielen Infos über Kenia: youtube.com/channel/UC6onRqel3jQscHT0QWxxPcg
    Ich bin neu hier. Ich habe im Forum einiges gelesen. Ich habe den Eindruck, dass hier eine pessimistische und enttäuschte Grundstimmung herrscht, was Kenianer und Kenia betrifft. Ich finde das beängstigend. Ich vertraue meiner Freundin in Kenia. Sie möchte mir unbedingt Geld schicken. Dazu will sie Western Union in Anspruch nehmen. Wenn ich die Gebühren von denen sehe wird mir kotz übel. Gibt es denn keine bessere Möglichkeit als die üblichen Geldversender wie Western Union, Krill, Moneygram usw.? Leider haben die neuen Finanztransferfirmen Afrika, mit Ausnahme von Südafrika, noch nicht in ihrem Portfolio. Ich wäre für ein paar Tipps sehr dankbar.
    Stimme KaribuNairobi und higgy zu, dass man negative Dinge nicht verallgemeinern kann. Jeder Mensch, jede Beziehung, jede Situation ist anders.

    Es gibt sicher viel Betrug in Kenia, aber was beim einen stimmt, muss beim anderen nicht stimmen.

    Ich kenne einige Leute in Kenia, die vertrauenswürdig sind. Ansonsten gilt "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste", auch gegenüber dort lebenden Europäern.

    Post was edited 2 times, last by “Dieter” ().

    maier02 wrote:

    Guten Tag,
    Denken Sie dann bekomme ich eine Aufenthalsgenemigung kostenlos!


    Im Bezug auf was denn? Heirat, Firma oder wie war die Frage gemeint.
    Als Firmengründer oder Inhaber braucht man mindestens eine Work Permit oder Investor permit. Als Ehegatte gibt's die Möglichkeit eines Dependend Passport, da darfst du aber nicht arbeiten, meine ich (also heißt ich bin mir nicht sicher) und du bist abhängig. Nach 7 Jahren kann man den kenianischen Pass beantragen. Aber umsonst gibt's da glaub ich wenig.
    Lg
    So is it

    Post was edited 1 time, last by “Kinyanjui” ().

    Danke für den Tip. Ich habe mich gleich registrieren lassen. Allerdings geht es mit noch weniger Gebühren: Meine Frau und ich haben ein Bankkonto bei N26. Da kannst du Geld sofort auf das andere Konto überweisen und sie kann es sofort in Kenia abheben. Alles in Sekunden. Die Debit-Card ist super sicher. Die kannst du mit einer App am Smart-Phone freigeben oder sperren. Wenn du eine N26 Black Debit-Card hast, kannst du in Kenia ohne jegliche Gebühren Geld abheben. Bei Barclays-Bank kannst du dann ohne Gebühren abheben. Allerdings kostet die N26 Black € 9,90 im Monat. Als ich meine Black hatte, hat das noch € 5,- im Monat gekostet.
    Von der DKB habe ich auch gutes gehört. Für die N26 gibt es 2 Möglichkeiten.

    1 - Du schickst deine Debitkarte, die eine Mastercard ist, nach Kenia zu der Person deines Vertrauens. Das sollte der N26 aber nicht bekannt gegeben werden, weil sie nicht erlaubt, dass du deine Debit-Card aus der Hand gibst. Zuhause kannst du mit deiner App genau kontrollieren, wann und wie viel Geld mit deiner Debit-Card abgehoben wird. Du installierst die N26-App auf dein Smart-Phone. Mit der App kannst du die N26 Debit-Card einstellen, wievielt abgehoben werden kann. Du kannst sie auch komplett sperren und nach Wahl wieder frei geben sooft du möchtest. Du kannst auch einstellen, ob du im Internet bezahlen, im Restaurant oder Supermarkt bezahlen oder Geld abheben möchtest.

    2 - Du hast ein N26 Konto und deine Angebetete in Kenia hat auch ein N26 Konto. Sie kann aber nur ein Konto beantragen, wenn sie einen festen Wohnsitz in der EU hat. Wenn du deiner Angebeteten Geld schicken möchtest benutzt du wieder deine App. Der Vorteil der N26-Überweisung von N26 zu N26 Konto ist, dass die Bank das innerhalb von Sekunden ausführt. Der Vorgang heißt dann auch nicht "Überweisen" sondern Beamen (von beam me up Scotty). Da wird nicht die Kontonummer beim beamen benutzt sondern die Email-Adresse.

    Mit anderen Worten: Du brauchst überhaupt kein Konto in Kenia. Für größere Geldmengen lohnt sich bestimmt eine N26-Black. Die kostet € 9,90 pro Monat und du bekommst sie für mindestens ein Jahr. Das sind dann € 118,80 Gebühr im Jahr. Ab einer Gesamtsumme aller Überweisungen von € 59400,- pro Jahr lohnt sich die N26-Black gegenüber der Methode mit der Equity Direct. Wenn du das Konto mit der Standart-MasterCard nimmst bezahlst du für jede Bargeldabhebung € 2,- plus 1,7%. Das sind dann für den o.g. Geldbetrag € 1011,80. Also reine Rechenübung. Für Beträge unter € 59400,- im Jahr lohnt sich warscheinlich eher die Equity Direct.

    Viel schwieriger ist es Geld aus Kenia nach Europa zu schicken. Beträge über € 2000,- werden gemeldet und du musst Steuern bezahlen. Hast du da eine Idee, was am Besten geht?