Geschäftsgründung in Kenya! Wagnis oder Chance?

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    Re: Geschäftsgründung in Kenya! Wagnis oder Chance?

    Ob die Businesses mit dem nötigen Sachverstand und ausreichender Kapitaldecke in vernünftiger Lage mit vorherigem Check des Wettbewerbes gemacht wurden, habe ich noch nicht gelesen.......

    Mit anderen Worten... Ich denke, die meisten Geschäfte sind auch an der Arroganz des/r Inhaber plattgegangen.
    Hätten diese in Europa schon in der Selbständigkeit Erfolg gehabt, wären sie mit sehr viel mehr Vorsicht und Abwägen und mit mehr Kapital an ihre kenyanische Selbständigkeit herangegangen....

    Re: Geschäftsgründung in Kenya! Wagnis oder Chance?

    Leider kenne ich die Geschichte über Rolfs Place nicht, da ich an der Nordküste zu Hause bin.
    So wie ich es sehe hat er hier einiges investiert und wie alle mit dem vorherigen Tourismus gerechnet,
    der durch das verhalten der Regierung und div. anderen neg. Vorkommnisse erheblich zurück gegangen ist.
    (Nur in Malindi funktioniert es noch, da dies fest in Italienischer Hand ist.)

    Heutzutage bin ich froh, dass ich kein Eaglenest ( siehe Kirche, Sekte und Betrug) mehr besitze,
    was eigentlich auch auf Tourismus geplant war, im hinteren Teil war einen Speiseraum mit Pflanzen
    und Aquarien geplant. Das ganze habe ich nicht mal um Geld zu verdienen gebaut, sondern weil ich
    ein Mensch bin, der gerne was tut und einigen Einheimischen mit einer Arbeit helfen wollte.

    Das ganze ging so weit, dass sich Beamte wieder auf meine Kosten bereichern wollten und mir Gericht
    und Gefängnis androhten, da ich keine Taxe dafür zahle. Wobei darauf mein Anwalt nach den Papieren
    verlangte wo mein Name beinhalte, was leider ja hinter meinem Rücken umgeschrieben wurde. Dem
    wurde ja nicht nachgegangen, da es sich um eine Handlung Schwarz gegen Weiss handelt.

    Um zu verstehen, was hier abgeht, musst Du erst mal ein paar Jahre hier leben, um zu verstehen was
    hier abgeht und nicht aus der Sicht von Europa urteilen, wo alles seine gerade Linie hat.
    Hier herrscht Korruption und Abzoge der Weissen im höchsten Grad, so dass ich denke es wird Ende
    des Jahres noch ein Wanderpreis vergeben, für die grösste Abzoge des Jahres!

    Post was edited 1 time, last by “Kamau” ().

    Re: Geschäftsgründung in Kenya! Wagnis oder Chance?

    Wieviel Kohle hast Du investiert und wo?
    Hast Du tatsächlich ein Geschäftsmodell genutzt, welches nicht schon tausendfach am Markt ist und Du damit in einen Wettbewerb mit sehr vielen Einheimischen trittst?
    Hättest Du in der gleichen Situation in der gleichen Lage in Deutschland an einem ähnlichen Platz ein solches Geschäft eröffnet oder eröffnen können oder wollen?

    Rolf's place, Nairobi

    "Kamau" wrote:

    Leider kenne ich die Geschichte über Rolfs Place nicht, da ich an der Nordküste zu Hause bin.


    Bei Rolf handelt(e) es sich um den Deutschen Rolf Schmitt, der ueber 30 Jahre lang in Kenia lebte und mit einer Kenianerin verheiratet war. Viele Jahre lang fuehrte er ein bekanntes Speiserestaurant, das "Horseman", in Karen, gegenueber dem Nakumatt Supermarket. Als das "Horseman" vor einigen Jahren einem riesigen Geschaeftshaus weichen musste, uebernahm Rolf ein Restaurant/Hotel etwas ausserhalb von Karen in Kitengela. Es war bei wohlhabenden Einheimischen und Expats bald fuer seine ausgezeichnete Kueche bekannt und beliebt. Mein Freund G. feierte dort seine Trauung mit seiner kenianischen Bibi und ihrem Clan von fast 200 Leuten - mit anschliessendem "Gelage"...
    Letztes oder Ende vorletztes Jahr erlag Rolf einem Krebsleiden. Das Restaurant/Hotel wird unter seinem Namen weiter gefuehrt, hat aber einiges von seinem guten Ruf eingebuesst.
    Rolf hatte es dank seiner Kochkuenste zu einigem Wohlstand gebracht - aber auch all die Jahre gegen korrupte Beamte kaempfen muessen.
    N.

    Re: Geschäftsgründung in Kenya! Wagnis oder Chance?

    Schön dies wahre Geschichte zu hören, also hat er es nicht selbst platt gewalzt!
    Finde es immer schade wenn Leute über andere herziehen ohne die Tatsachen zu kennen.
    Denke die korrupten Beamten dürften jedem Mzungu bekannt sein, der hier etwas unternehmen wollte.
    Gerade deshalb werde ich nie mehr etwas aufbauen um Einheimischen helfen zu überleben.
    Selbst privat jemanden den Computer bei bringen ist schon zu viel, schon hast welche am Hals, weil du ohne Lehrerlizenz arbeitest. Oder jemandem beibringen wie man richtig kocht, ist ebenfalls strafbar.
    Seit ich egoistisch nur für mich schaue, habe ich keine Probleme mehr und ich schaue zu wie Kenya Jahr für Jahr Richtung
    Simbabwe bewegt! Hoffe es geht nicht zu schnell, denn umziehen mag ich in meinem Alter nicht mehr.

    Re: Geschäftsgründung in Kenya! Wagnis oder Chance?

    Hi,

    also Henning, deine Aussagen sind mindestens genauso komisch ...
    Und nebenbei, bitte die ungeschriebenen Gesetze achten, Beleidigungen und so Dinge, darfst du gerne irgendwo anders loswerden...


    Der ASC, ist an sich selbst und vor allem an der Raffgier des kenianischen Staates gestolpert. Das Beispiel des ASC zeigt doch sehr genau, wie weit es her ist mit erfolgreichen Dings dort ...

    Wie es weiter steht mit dem ASC:
    travelinside.ch/travelinside/d…/2012-35/SafariReisen.php

    Die haben praktisch einen echt großen Brötchengeber zerstört und zerschlagen, jeder wollte was vom Kuchen, Ergebnis ist, Einbruch des Torismus, nun hat niemand mehr was vom Kuchen.
    Doch, halt, paar Hotels und Boote usw. wurden verteilt, bravo ...

    Ein passendes Beispiel...

    ;)


    mzungu

    Re: Geschäftsgründung in Kenya! Wagnis oder Chance?

    Nachdem man vor einem Jahr die Schweizer Pächterin der Sagala Lodge ""rausmanövriert"" wurde hat sie R. übernoimmen .
    Wie gehabt , keine Löhne gezahlt , keine Miete . Nun hat Mamunga ( hoffe der Name ist richtig geschrieben ) die Pacht aufgekündigt .
    Vor ca. 2 Wochen auf dem Grundstück des verstorbenen Rüdin kam R. und versprach die ausständigen Löhne zu zahlen und den Leuten Arbeit im Flamingo zu geben . Die Leute haben es satt für dumm verkauft zu werden .
    Davor war wieder mal ein Sheikh sowieso da der angeblich im Parlament intervenieren will den Leuten doch endlich die Löhne auszubezahlen . Alles schon dagewesen und sie stehen noch immer am Anfang des Debakels , Ein Vorteil sie musizieren nicht mehr :D man kann wieder schlafen . :D

    So viel zu Geschäftsgründungen .

    Warum Firmen abwander dürfte zum Großteil daran liegen , dass die Korruption höher ist als 2009 ( also 5 Jahre nichts passiert in allen Bereichen ) und möglicherweise auch daran , dass von höchster Stelle die Weißen in Kenia nicht erwünscht sind . Die Engländer sowieso nicht :D

    LG chui
    Immer locker vom Hocker .

    Geschäftsgründung in Kenya: reine Dummheit

    "chui" wrote:


    und möglicherweise auch daran , dass von höchster Stelle die Weißen in Kenia nicht erwünscht sind . Die Engländer sowieso nicht :D
    LG chui


    Sage ich doch seit Jahren! Die Zeit für die Weissen ist in Afrika definitiv abgelaufen - nicht nur in Kenia. Sie sind solange noch einigermassen gelitten, wie man sie abzocken und über den Tisch ziehen kann. Z.B. mit immer höheren Gebühren für Resident Permit, steigende Eintrittspreise in die Parks (die kenianischen gehören zu den höchsten in ganz Afrika), zunehmende Schikanen für Fahrzeuge mit ausländischen Schildern usw. usf.
    Und was Geschäftsgründungen betrifft: Kein Investor, der die verlangten 10 Mio Ksh besitzt (bzw. den Gegenwert in EU oder US$ oder CHF) ist so dumm, sein Geld in Kenia anzulegen. Und Weisse, die weniger besitzen und trotzdem investieren, bekommen kaum je eine Arbeitserlaubnis und wenn, dann kostet sie 200 000 ksh pro Jahr. Hat der Kleininvestor Erfolg mit seiner Geschäftstätigkeit (Restaurant, Hotel, Bar, Nachtklub), dann muss er jeden Monat die "officials" schmieren und sie, mit ihrer ganzen Verwandschaft, gratis bewirten. Oder es kommt noch schlimmer: Er wird aufgefordert, sein Geschäft an einen Kenianer zu "verkaufen". Weigert er sich, wird ihm ein Pornofilm oder ähnliches untergejubelt oder seine Partnerin bezichtigt ihn bei der Polizei der Vergewaltigung bzw. der Vergewaltigung ihrer Kinder. Mein deutscher Freund E. in Nairobi sass vier Wochen lang im Knast, bis eine Frauenärztin feststellte, dass die Kleine seiner "Liebsten" völlig unberührt war. Die Scheidung kostete ihn die Hälfte seiner vorgezogenen Erbschaft von gut 200 000 EU. Und weil er diese Erbschaft in ein Haus und ein grosses Grunstück investiert hatte, konnte er nicht einfach abhauen...
    Von zehn Bekannten, die in Nairobi, Nanyuki und Nakuru versuchten, ein Geschäft/einen Betrieb aufzubauen, waren neun nach einem Jahr pleite und der zehnte verkaufte seine Auto-Reparaturwerkstatt weit unter ihrem Wert, nachdem er zweimal überfallen und halb tot geprügelt wurde.
    Und dann lese ich von einem Foristen bullshit wie "diese Loser würden auch in Deutschland pleite gehen".
    Für solche und ähnliche Kommentare reicht ein einziges Wort: gehirnamputiert.
    N.

    Re: Geschäftsgründung in Kenya! Wagnis oder Chance?

    Die Zeit für die Weissen ist in Afrika definitiv abgelaufen - nicht nur in Kenia.

    Eigentlich zum Heulen. Da haben soviele Menschen afrikanischer Herkunft jedes Opfer auf sich genommen, um den Rassismus zu bekämpfen, in diesem Fall die Diskriminierung wegen der Hautfarbe, so daß inzwischen die meisten Weißen kapiert haben, daß Rassismus "stupid" und nicht mit den lang erkämpften Idealen von Humanismus und Demokratie zu vereinbaren ist. Jeder Rassismus ist "stupid" auch der "umgekehrte Rassismus". Damit erweist man den Brothers & Sisters, die Martin Luther King gefolgt sind eine Bärendienst. Zudem können sich Afrikaner mit dieser Haltung nur ins eigene Fleisch schneiden. Ich kann nicht beurteilen, von wem diese Einstellung ausgeht, wobei ich denke, daß es mehr von der Regierung ausgeht, als von der Bevölkerung, also von denen, die das Geld und das Sagen haben. Als "frischverliebter" in diesen Kontinent, bin ich auf die infos derer angewiesen, die sich schon länger mit demThema Afrika befasst haben.

    Nichts desto trotz werde ich mich immer, und zwar gegen jede Form des Rassismus äußern, weil Dummheit nicht in meinen Kopf rein will.

    Geschäftsgründung in Kenya! Wagnis oder Chance?

    "mariodiego49" wrote:



    Eigentlich zum Heulen. Da haben soviele Menschen afrikanischer Herkunft jedes Opfer auf sich genommen, um den Rassismus zu bekämpfen, in diesem Fall die Diskriminierung wegen der Hautfarbe,
    ------------------------------------------------
    Nichts desto trotz werde ich mich immer, und zwar gegen jede Form des Rassismus äußern, weil Dummheit nicht in meinen Kopf rein will.


    Erstens: Wie kommst du darauf, dass "soviele Menschen afrikanischer Herkunft jedes Opfer auf sich genommen (haben), um den Rassismus zu bekämpfen"? Das ist für mich eine völlig neue Geschichtsschreibung! Der einzige Afrikaner, den ich auf die Schnelle als "non-racist" bezeichnen könnte, ist Nelson Mandela. Ich kenne keinen anderen Kontinent, in dem Rassismus so alltäglich und weit verbreitet ist, wie Afrika. Jeder, der längere Zeit in Afrika gelebt hat, kann bestätigen, dass die Schwarzen die extremsten Rassisten sind. Das vielleicht grösste Problem in Kenia ist (neben der Korruption) der Tribalismus. So lange dieses Stammesdenken besteht, wird Kenia nicht zur Ruhe kommen. Das trifft auch für andere Länder zu, etwa für Simbabwe, wo es nur zwei grosse "Stämme" (Ethnien) gibt: die Shonas und die Matabele. Afrikas Rassismus beschränkt sich nicht auf Tribes, sondern geht viel weiter - bis hinunter in den Familienverband. Neid und Schadenfreude ist eine der hervorstechendsten Eigenschaften nicht nur in Kenia; NGOs, also private Hilfswerke, können ein Lied davon singen.

    Aber lassen wir das und kommen zu zweitens: du, mariodiego49, willst dich "gegen jede Form von Rassismus äussern". Da kann ich nur sagen, da hast du einen fulltime job und das für den Rest deines Lebens... Da Dummheit offenbar in deinem Kopf keinen Platz hat (sehr lobenswert), sollte dir doch klar sein, dass weder du noch sonst jemand die Dummheit (und damit auch Rassismus) ausmerzen kannst/kann. Wie sagte Schiller in seiner "Jungfrau von Orleans": gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.

    In einem anderen Tread hat ein Forist die Behauptung aufgestellt, die Weissen würden ihre schwarzen Angestellten ausnützen. Das mag in Einzelfällen zutreffen (schwarze Schafe gibt es bekanntermassen auf jeder Weide), aber ich weiss aus eigener Erfahrung, dass schwarze Haushalthilfen, Chauffeure, Gärtner und Nachtwächter am liebsten für weisse Arbeitgeber arbeiten. Sie bezahlen besser als indische und kenianische (schwarze), gehen "menschlicher" mit ihnen um und die Angestellten erhalten immer wieder, neben ihrem Lohn, Naturalien wie Kleider und Lebensmittel, die Weissen bezahlen ihnen Arztbesuche und Medikamente - mal abgesehen davon, dass die Weissen durchweg bessere Löhne bezahlen, als Inder und Schwarze. Als der neue Präsident als eine der ersten Amtshandlungen den Mindestlohn von 4500 ksh auf 9000 ksh (ca. 80 EU) hinaufsetzte, verloren zahllose Hausangestellte bei Indern und schwarzen Kenianern ihren Job, während die weissen Arbeitgeber die neuen Löhne klaglos akzeptierten (nicht zuletzt, weil sie ihren Angestellten bereits 7 000 bis 10 000 ksh bezahlt hatten).

    Zur um sich greifenden "Weissenfeindlichkeit": noch immer wird den Weissen vorgeworfen, sie seien, bedingt durch die Kolonialzeit, an den Problemen, der Armut, in Afrika schuld. Die meisten afrikanischen Länder, die einst Kolonien der Engländer, Franzosen, Belgier, Italiener, Portugiesen und Deutschen waren, sind seit 50 und mehr Jahren unabhängig. Kaum ein Land hat es, trotz Milliarden Entwicklungshilfe, fertig gebracht, Armut, Krankheiten, Korruption und Vetternwirtschaft zu bekämpfen oder gar zu beseitigen. Für Millionen ist es angenehmer und ertragreicher, die hohle Hand zu machen, anstatt selbst zu arbeiten. Und die vielgeschmähten Weissen wissen nichts Gescheiteres zu tun, als Geld in ein Fass ohne Boden zu schmeissen, Hauptsache, man beschwichtigt sein schlechtes Gewissen und befriedigt sein Helfersyndrom.
    Die Schwarzen wären ja blööööd, wenn sie nicht jammern und uns beschimpfen würden!

    N.

    Re: Geschäftsgründung in Kenya! Wagnis oder Chance?

    Eigentlich wollte ich mich ja aus den letzten Postings raushalten weil es mir gar zu blöd war. Aber ich kann mich nicht mehr zurück halten.
    Blöd, weil man sich hier auf unsachliche und zweisilbrige Zwischenrufe rechtfertigen muss und dann auch noch beleidigt wird wenn man sein "erlebtes" Wissen von der realen Front weitergibt. Genauer gesagt, da gibt es jemand der furzt zu Hause in seine Couch und träumt von Weltveränderungen und Heldentaten. Und die, die jeden Tag in dieser Traumwelt leben und den täglichen Überlebenskampf leben werden als Dummköpfe und abgehangene Säcke bezeichnet, müssen sich beschimpfen lassen und sich rechtfertigen.

    Ja, es gibt welche die es geschafft haben personell wie materiell gut klar zu kommen, sogar reich zu werden. Und ja, es gibt Geschäftsmodelle die funktionieren sehr gut aber es bedarf einer sehr guten Vorbereitung mit viel Lehrgeld und einem hartgesottenen Anpassungsvermögen. Sesselfurzer werden das mit ihren 3,50 € nie schaffen!

    Geschäftsmodelle in Form von Investitionen... kenne keine die funktioniert hat.
    Geschäftsmodelle in Form von Handel ... geht sehr gut ! Kommt nur darauf an wie und mit wem.

    Chui ... Ihre Kommentare sind ja wohl nicht anzuzweifeln, an der Front lebend, immer am Puls der Zeit und aktuell. Hochachtung dass Du Dich so durchsetzt ! Mehr will ich gar nicht dazu sagen

    Mariodiego49 ... Eine absolute Bereicherung für dieses Forum. Punkt ! Auch Deine letzte Ausführung, sachlich und wohl auch Deine Gedanken. In allen Ehren, ich akzeptiere Deine Meinung. Aber ...

    Nibusu ... ich erlaube mir einiges aus Deinem letzten Post zu zitieren:

    "Nibusu" wrote:


    ..... Ich kenne keinen anderen Kontinent, in dem Rassismus so alltäglich und weit verbreitet ist, wie Afrika. Jeder, der längere Zeit in Afrika gelebt hat, kann bestätigen, dass die Schwarzen die extremsten Rassisten sind. Das vielleicht grösste Problem in Kenia ist (neben der Korruption) der Tribalismus.

    .... Neid und Schadenfreude ist eine der hervorstechendsten Eigenschaften nicht nur in Kenia; NGOs, also private Hilfswerke, können ein Lied davon singen.

    ... da hast du einen fulltime job und das für den Rest deines Lebens... Da Dummheit offenbar in deinem Kopf keinen Platz hat (sehr lobenswert), sollte dir doch klar sein, dass weder du noch sonst jemand die Dummheit (und damit auch Rassismus) ausmerzen kannst/kann.

    ... aber ich weiss aus eigener Erfahrung, dass schwarze Haushalthilfen, Chauffeure, Gärtner und Nachtwächter am liebsten für weisse Arbeitgeber arbeiten. Sie bezahlen besser als indische und kenianische (schwarze), gehen "menschlicher" mit ihnen um und die Angestellten erhalten immer wieder, neben ihrem Lohn, Naturalien wie Kleider und Lebensmittel, die Weissen bezahlen ihnen Arztbesuche und Medikamente - mal abgesehen davon, dass die Weissen durchweg bessere Löhne bezahlen, als Inder und Schwarze. Als der neue Präsident als eine der ersten Amtshandlungen den Mindestlohn von 4500 ksh auf 9000 ksh (ca. 80 EU) hinaufsetzte, verloren zahllose Hausangestellte bei Indern und schwarzen Kenianern ihren Job, während die weissen Arbeitgeber die neuen Löhne klaglos akzeptierten (nicht zuletzt, weil sie ihren Angestellten bereits 7 000 bis 10 000 ksh bezahlt hatten).

    Die Schwarzen wären ja blööööd, wenn sie nicht jammern und uns beschimpfen würden!

    N.


    Nibusu Du hast es auf den Punkt gebracht ! Darüber gibt es nichts zu diskutieren !

    Ist zwar auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein aber wenigstens ein Anfang.

    Kleine Gedankenanstöße die vielleicht nicht ganz so komplex sind wie der ASC wäre:

    ... die "Sache" mit der Patuscha Garden Lodge (Shanzu) ... Wurde nachts um 4 Uhr mit Bulldozern platt gemacht obwohl noch Gäste drin waren.
    Wer hats erfunden ... ? Pauline wollte sich das Ganze unter den Nagel reißen... Tja ... ne Kamba

    ... Haus- und Grundstücksenteignungen von Weißen Besitzern durch "Nairobi gesponserte" Kenyaner

    ... Haus- und Grundstückskäufe mit anschließender Ausweisung nach Bezahlung

    ... Immobilieninvestitionen von "Somalischem Schwarzgeld" in Mombasa

    ... und heikles Thema ... Westgate ...
    Familie hat man, Freunde kann man sich aussuchen - aber Feindschaften muss man sich richtig hart erarbeiten !