Hausstattung von Einfamilienhäusern

    Hausstattung von Einfamilienhäusern

    Schönen Sonntag!
    Ich bin da (ein wenig) involviert in die Verwaltung zweier kleinerer vermieteter Häuser in Kiembeni. Da wir auch oft im Ausland sind, we(u)rden diese durch einen Agent verwaltet, derzeit sind sie leer und werden wieder einmal hergerichtet.
    In der Diskussion mit dem "Agent" sind einige Adaptierungen ins Gespräch gekommen, die die Miete "deutlich" erhöhen sollen (momentan sind die Vermietungen in unserem Sektor dank Corona preislich eher niedrig, Neuvermietungen schwierig).
    Was meint ihr zu folgenden Vorschlägen - bei Umsetzung aller oder zumindest der meisten Optionen wären die Kosten durch prognostizierte Mehreinnamen frühestens nach vier Jahren wieder herinnen:

    1) Die Mauern rund um die ca 200 m² großen Grundstücke zu vervollständigen bzw. zu erhöhen
    + privacy
    - weniger Wind

    2) Unterirdischer Wasserbehälter und Pumpe dazu
    + weniger Sorgen bei geringem Wasserdruck
    - alles verbrauchte Wasser muss ein- bis zweimal (wenn ein bestehender Tank am Grundstück auch genutzt wird) gepumpt werden: Strom & Pumpeninstandhaltung

    3) Kleiderkästen in den beiden Schlafräumen
    + wer keinen hat, wird es wollen
    - jeder Kasten kostet mindestensso viel wie eine volle Monatsmiete

    4) Aus WC und Dusche zweimal WC + Dusche, aus einem der Zimmer einen Masterschlafraum machen
    + für Familie mit Kindern & Hausmädchen ein großer Vorteil
    - für Paare ohne Kinder eher ein Nachteil, da letztlich alles etwas kleiner und weniger frei wird

    Vielleicht noch die erzielten Mieten: derzeit waren es 16 bzw. 17000, jedenfalls sollen die Häuser gleich werden, Oberflur-Wassertank und Fliesenboden wo nicht vorhanden, ergänzt werden. Nach dem Update sollen 18000 oder eben 20000 pro Monat verrechnet werden.

    10% von Mieteinnahmen kassiert der Agent - und wahrscheinlich würde er auch da und dort bei "Anpassungen" mitverdienen.

    Was meint ihr Kenyakenner - in welche "Upgrades" sollen wir eher investieren und welche sollten wir eher bleiben lassen?
    Was sagt euer Bauchgefühl?
    Eine Mauer halte ich schon für sehr sinnvoll. Weniger wegen der Privatshäre, sondern wegen dem Schutz. "Flinke Hände" sind der Armut im Land geschuldet und nicht alle sind "harmlos". In die Wasserversorgung zu investieren ist auch nicht von der Hand zu weisen, sei denn, es regnet genügend ...
    Hi,
    also was ich jetzt ausgeführt habe - teils auf "Kundenwunsch":

    1) Die Mauern rund um die ca 200 m² großen Grundstücke zu vervollständigt.
    2) Wassertank mit 1000 Liter halb eingegraben so dass er auch bei wenig Wasserdruck ohne Pumpe gefüllt wird; das habe ich jetzt auch bei mir zuhause so gemacht. Bei Bedarf kann man mit einer Pumpe so einfach den oberen Wassertank füllen.
    3) Kleiderkästen in den beiden Schlafräumen
    4) Deckenventilatoren in allen 3 Zimmern
    5) Fliesenboden wo noch nicht vorhanden

    Und natürlich alles, was man unter Erhaltung versteht. Lackier-, Verputz- und Gartenarbeit.......
    So ungefähr KES 200.000 pro Haus, das wird wohl eine Weile dauern, bis das wieder herinnen ist ||
    Aber dafür hat es so viele Interessenten gegeben, wahrscheinlich, weil die meisten Häuser anderen da unter mangelnder Instandhaltung leiden oder gute Instandhaltung, unterirdische Wassertanks und Pumpen haben und deutlich teurer vermietet werden.

    Grüße Michael