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Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon Kamau » Fr 2. Okt 2009, 10:52

Leider ist es alltäglich, dass man hier auf die gemeinste und primitivste Weise verarscht wird. Denn ich denke ein grosser Teil
der Schwarzen haben weder eine Gewissens, noch Gefühlsempfindungen, für jemand anders. Sie sind Egoisten und denken
nur an ihren Vorteil. - züchten damit den Rassismus selbst!. Zitiere: Vom Tourist zum Rassist!

Mir ist es auch sehr miserabel ergangen und habe mein Hab und Gut in Kenya verloren. Ich versuche die Geschichte in
abgekürzte Version zu schreiben. Damit sie auch gelesen wird.

Als guter, weltoffener Mensch ohne Vorurteile, lernte ich 1980 in Basel eine Kenyanerin kennen, die in der Scheidung war und
weder ein Zuhause, noch eine Arbeit hatte. Da ich selbst eine grosse schöne Wohnung hatte und alleine lebte, offerierte ich ihr,
bei mir zu wohnen und ihr eine Arbeit zu suchen. Denn ich wollte nicht, dass sie so enden würde wie ihre kenianischen
Freundinnen, mit denen sie bereits schon Kontakt hatte, und in einem Bordell in Zürich arbeitete.

Nachdem sie nun ein schönes Zuhause und eine gutbezahlte Arbeit in der Pharmaindustrie hatte, konnte sie ein gutes Leben
führen. Wir flogen auch regelmässig nach Kenya in die Ferien. Wo wir, 1993 Land in Mtwapa kauften.
Da sie ja auch ein gutes Einkommen hatte, finanzierten wir alles zur Hälfte.

Im September 2003 verliessen wir die Schweiz, bezogen ein schönes Haus in Mtwapa und begannen auf unserem Grundstück
zu bauen. 5 Shops und auf dem Dach ein Restaurant .

In dieser Zeit begann sie auch eine Kirche (Sekte) zu besuchen, in der sie heute Priesterin ist.
Ganze Nächte begann sie Dämonen im Haus zu vertreiben und behauptete, die Leute mit denen ich verkehre seien vom Teufel
besessen und würden schwarze Magie gegen sie ausüben. Wenn ich Nachts nach zwölf nach Hause komme, würde ich immer
von bösen Geistern begleitet, die sie nun vertreiben muss! Somit begann sie mitten in der Nacht, zu schreien und im ganzen
Haus herum zu hüpfen.

Jeden Tag rauchte sie bis zu 6 Banggi, die sie zusätzlich in Trance versetzte, um in der Stube rum zu tanzen und nach Jesus
zu schreien. Selbst Nachbars dachten etliche Male, es sei der grösste Streit im Haus.

Als die Bauerei fertig war, drehte sie sich um 180 Grad. Sie begann mich zu tyrannisieren und streittete jeden Tag mit mir.
Es war die Hölle! ich warnte sie etliche Male, dass ich so nicht weiterleben kann und mir eine andere Unterkunft suchen würde,
wenn sie nicht aufhöre damit. Denn ich wollte keinen zweiten Herzinfarkt. Es kamm zu handfesten Auseinandersetzungen. Div.
Male musste mir der Boy helfen, damit nichts schlimmeres passierte.

Niedergeschlagen, hilflos in diesem Land und all mein erspartes Geld investiert und verloren, lehrte ich eine um einige Jahre
jüngere Kenyanerin kennen, die mit mir über meine Probleme diskutiert und mir beistand. So zog ich aus, nur mit einem Koffer
voll Kleider. Alles andere, meine ganzes Hab und Gut, beschlagnahmte meine Exfreundin.

Meine Computer, meine Kleider, Bücher, TV, Videorecorder u.s.w. selbst meine geliebten Hunde, darf ich nicht einmal
besuchen. Dazu sei bemerkt, dass sie nicht einmal Tier streicheln kann oder irgendwelche Beziehung zu Tieren hat.

Nun lebt sie in Mtwapa mit einer monatlichen Rente von über 200’000 Ksh und kassiert die volle Miete des Restaurants und
den Shops von nochmals 60’000 Ksh, fährt einen neuen Toyota und läuft Gold behangen als Queen von Mtwapa herum.

Dazu sei noch bemerkt, dass ein Beamter der Immigration hier eine Möglichkeit sah, von mir Geld ab zuzogen und mir mit Haft
und Ausweisung drohte, da ich keine Steuer bezahlen würde für die Überbauung. -Von der ich nie einen Ksh erhalten hatte..

Nach Aussagen, anderer Mzugus, läuft sie manchmal total gestört und in der Gegend herum und hatte sogar nachts einen
Sektenbruder auf mich angesetzt um mich zu liquidieren. Jedoch konnte ich mich gegen den Angrifft wehren.

In der Schweiz wäre sie schon lange in psychiatrischen Verwahrung und man hätte den Fall rechtlich aufgenommen.
Doch leider sind wir hier in Kenya, wo wir als Weisse keine Hilfe erwarten können, ohne dass wir noch den Rest des Geldes
zum schmieren der Beamten verlieren..

Nun habe ich ein kleine Wohnung und lebe von meiner bescheidenen Rente, die zu wenig ist, um ein neues Leben in der
Schweiz zu beginnen. So versuche ich nun aus dem Rest meines Lebens hier, das beste zu machen.
Zeitweise bin ich hier so verzweifelt, dass ich Angst vor der Zukunft habe und daran denke, mich eines Tages am Gartentor
meiner Ex zu erhängen.

Sollte ein jemand hier in Kenya Beziehungen haben, zu einem vertrauenswürdigen Beamten oder einer Institution, der man
trauen kann und mir auf ehrliche Weise beistehen könnte. So bitte ich um Antwort.
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon Matundani » Fr 2. Okt 2009, 12:40

Ja. Solche Geschichten habe ich während meiner Zeit in der ich in Kenia lebte immer wieder gehört. Es kann sogar noch schlimmer werden. Wenn der/die Kenianische ex Partner, gleichgültig ob Verheiratet oder nicht, es darauf anlegt, ist es ganz einfach einen Weißen verhaften lassen und für sehr lange in den Knast zu bringen. Einmal eingesperrt ist man nicht mehr in der Lage zu verhindern das z.B. alles verkauft wird. Nur wer alle benötigten Permits hat (auch wenn nur Geld verdient, und nicht selber arbeitet, brauchts eine Permit), und mittels Rechnungen, und eigenem ungeteilten Grundstücks Title Deed nachweisen kann das er der Eigentümer ist (meistens wird einem alles an Nachweisen geklaut), hat eine sehr geringe Chance zu gewinnen. Und selbst wer per Gericht gewinnt hat immernoch kaum eine Chance dieses auch durchzusetzen..................... Eigentlich eine unendliche Geschichte ohne wirkliche Chance mit nem blauen Auge davon zu kommen. Wer als weißer in Kenia, und besonders an der Küste, in Haus/Grundstück investiert ist ungefähr so schlau, wie all diejenigen, die in die Telecom Aktie investiert hatten!!!!
Wieder mal. You trust, you the loser.

Greetz
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon PIT10405 » Mo 30. Nov 2009, 21:32

Die OIC in Mtwapa ist relativ integer. Ansonsten (kennst Du meine Geschichte!!) habe ich leider auch die Erfahrung machen müssen: es hilft Dir kein Schw...!

Ich habe die kompletten Storys zum: Nyali Police Department ->Immigration ->Ministerium für Justiz UND! Inneres gegeben..., KEINE!!! Reaktion :( :( :( .
Ein "Report" in Ukunda endete fast in einer Schuldumkehr....... -eines muß man denen lassen.., psychologisch blöd sind sie nicht!!
Am Anfang widersteht die Frau den Annäherungsversuchen des Mannes, am Ende blockiert sie seinen Rückzug. Autor unbekannt.
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon Matundani » Di 1. Dez 2009, 00:05

Wer in Kenia meint als weißer was erreichen zu können ist ein Narr :cry: , und wer meint etwas ändern zu können ist ein Dummkopf :o . Das einzige was man als weißer errichen kann ist, sich selber in blöde Situationen zu bringen.
:idea:
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon chui » Di 1. Dez 2009, 08:50

Und einen Weissen der einen wieder aus der Scheisse zieht :lol:
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon Kamau » Di 1. Dez 2009, 12:07

Und einen Weissen der einen wieder aus der Scheisse zieht.


Von diesen gibt es hier auch genug, die Dir Freundschaft und Hilfe anbieten. Am Schluss haben sie Dir den Rest geklaut und Du sitzt noch tiefer in der Scheisse als zuvor.
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon Kamau » Fr 8. Jan 2010, 09:19

Dies ist der dritte Teil den zweiten Teil kann ich leider nicht veröffentlichen solange ich noch in Kenya bin .
Sollte mir auch ohne den zweiten Teil etwas zustossen , wird ein Freund von mir alles veröffentlichen , mit allen Daten , Namen und Details . Ebenso werden die Akten und Beweismittel der in Frage kommenden Personen , die momentan noch unter Verschluss bei Anwälten und der Polizei ( Kenya , Schweiz , Deutschland ) hinterlegt sind , offen gelegt und freigegeben .

In meiner kleinen Wohnung lebend habe ich nun vier Jahre mit Höhen und Tiefen erlebt und etliche Versuche gestartet mit Phoebe wieder aus zu kommen und auch die finanzielle Lage zu klären. Jedoch wurde jeder Versuch einer friedlichen und für beide Seiten vernünftige Annäherung oder Lösung durch die betreffenden Sektenmitglieder verhindert .
Sie war immer ( Phoebe ) böse und aggressiv . Mit Müh und Not brachte ich es fertig meine Hunde wieder sehen zu dürfen.

Eines Tages hat sie mich verzweifelt angerufen ob ich ihr helfen könnte, sie habe einen Brief der Invalidenversicherung aus der Schweiz bekommen. Darin war vermerkt , dass per 1.Juni 2008 keine Rentenzahlung mehr geleistet wird .
Nun hat sie sich die Falle anscheinend selbst gelegt , Da man im Falle eines Rentenbezuges keine Geschäfte tätigen darf . Sie aber alleinige Besitzerin eines Restaurants und fünf Shops ist und somit eine betrügerische Handlungsweise vorliegt .
( typisch Kenyanische Art, und kein Vorausdenken )

Somit musste sie in die Schweiz zurück um klage gegen die Versicherung eingeben, Sie setzte eine Person aus besagter Kirche ( die eigentlich eine Sekte ist ) ins Haus und gab ihr das Recht die Mieten für das Restaurant und die Shops einzuziehen und mit diesem Geld die Miete und den Unterhalt des Privathauses zu bezahlen .

Nun setzte sie den Bettler aufs Pferd und die Show begann!
Sie die Sektentante , gab mir nicht einmal meine Hunde zum spazieren gehen und herrschte im Haus in meinen Möbeln wie eine Millionärin . Ich konnte nur noch mit der abgestempelten Bestätigung von der Polizei, an meine eigenen Hunde herankommen. Meine Kleider erhielt ich ebenfalls nur unter Druck und mit Drohungen zurück .

Leider war der Umgang den sie mit den Tieren pflegte auch nicht besser als der von Phoebe, deshalb gebe ich ihr die Schuld am Tod meiner 5 jährigen Schäferhündin und der Katze.

Nun war genug , ich wollte nicht, dass Blacky mein zweiter Hund auch noch eingeht . Ich brachte ihn nicht mehr zurück und so lebt er trotz ihrer Proteste bei mir . Wir zwei sind glücklich. Durch langes Training und viel Zuwendung konnte ich das Vertrauen des Hundes zurückgewinnen. Trotzdem ist er noch immer sehr schreckhaft und ängstlich Fremden gegenüber, weil er von den Leuten der Sekte nur geschlagen wurde.

Zurück in die Schweiz :
Das Bundesgericht hat die Klage von Phoebe abgewiesen. Sie lebt nun von Sozialhilfe und sucht nun verzweifelt nach einem Arzt der ihr auf kenyanische Art die von ihr benötigten Bescheinigungen und Diagnosen erstellt damit die Zahlung weiter läuft . Das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht von Erfolg gekrönt sein , da die Versicherung hellhörig geworden ist und die Fakten kennt. Ausserdem sind die Kontrollen sehr scharf geworden was auch seine Gründe hat, von den roten Zahlen gar nicht zu reden.

Etliche Male bekam ich Schwierigkeiten mit der Immigration, so dass mir Freunde der Polizei helfen mussten, um nicht eingesperrt oder ausgewiesen zu werden. Was natürlich etliches an Schmiergeldern gekostet hat.
Die Erneuerung meines Permits hatte ich dann endlich geschafft . Dabei kam zum Vorschein, dass Phoebe einen Beamten einen bösen Brief über mich geschrieben hat, mit der Bitte mir keine Erneuerung zu geben und mich aus Kenya auszuweisen. Sicherlich sind da einige Scheinchen geflossen, denn ohne dies geht da ja nichts.
.
An der Stelle sei erwähnt , dass es hier um über 3 Millionen Ksh geht , die sie mir gestohlen hat.
Etliche Male hat sie mich per SMS gebeten ihr zu helfen. Oder ich solle in die Schweiz kommen , damit wir wieder neu beginnen könnten da sie ja nie etwas Böses gegen mich getan hat. Sie schwöre dies im Namen von " Jesus " !
Worauf ich sie fragte, was das denn für ein Brief sei, mit dem man mich dauernd belästigt und erpresst. Worauf sie meinte der müsse von meiner Freundin der Susan stammen. Nun heisst die Susann auch noch Naguthje wie Du ? "
Worauf sie erschrocken fragte , wer diesen Brief besitze. Dies war das letzte Lebenszeichen von ihr im August 2009 .
Nun hat sich ein Anwalt für mein Recht auf das Eaglesnest eingeschaltet , die Kirchentanten zittern und wollen damit plötzlich nichts mehr zu tun haben. Somit sitzt der Boy nun alleine in einem doppelstöckigen Haus mit vier Schlafzimmern
.
Nur Anfang des Monats ist die einte Sektentante in Mtwapa zu sehen, wenn sie die Mieten einkassiert .
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon PIT10405 » Fr 8. Jan 2010, 10:01

oh Mann..!! :shock:

Allerdings hört sich das, aus der Ferne betrachtet (ohne die örtlichen, physischen und psychischen Einflüsse)..! nach einem Lichtblick an. :idea:


Ich wünsche es Dir jedenfalls!!!
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon Matundani » Fr 8. Jan 2010, 14:21

Dieser Beitrag von "Kamau" sollte allen die sich mit dem Gedanken tragen in Kenia Geld zu investieren zu Pflichtlektüre gemacht werden. Wieder und wieder passiert so was oder ähnliches, und das nicht nur an der Küste. Das Land ist bis in die letzte Faser der Menschen Korrupt, und da es diese Tradition ganz sicher schon Jahrhunderte gibt, und fest in den Köpfen ALLER Kenianer verankert ist, ist jede Hoffnung auf eine Änderung der Zustände aussichtslos. Jeder ist sich selbst der nächste. Alles andere ist in Kenia eine gekonnte Schauspielerei um uns das Geld aus den Taschen zu lügen. Afrika wird für eine sehr lange Zeit Afrika bleiben. Jeder der auch nur eine Sekunde glaubt so etwas könnte ihm ja nicht passieren, wird sein Vertrauen mit absoluter Sicherheit irgendwann mal sehr teuer bezahlen. Irgendwann erwischt es mit 99,9%iger Sicherheit jeden. Anscheinend machen sich viele gar nicht bewusst, das es ganz schnell um viel mehr geht als um die Existenz oder Geld. Es kann ganz schnell ums Überleben gehen. Einmal in die falschen Mühlen geraten, ist man schnell erledigt, und die Hoffnung das z.B. die Deutsche Botschaft irgendwie helfen würde ist ein Aberglaube. Die ist nicht verantwortlich für die Dummheit von Abenteurern und so regiert die Botschaft dann auch.!!
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon kiembeni » Fr 8. Jan 2010, 14:29

Irgendwie finde ich es trotzdem lustig. Sich beschweren über die Korruption aber selbst auch Schmiergelder zahlen. Verstehe diese Logik nicht ganz.
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