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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon Shikamoo » Do 14. Jan 2010, 12:22

Der Spruch " Recht haben und Recht bekommen ist nicht das Selbe". Dieser Spruch trifft, glaube ich, überall auf der Welt zu.
Im Falle Kenya möchte ich zu bedenken geben, dass das Problem der Bestechlichkeit schon sehr lange besteht. Und so ein Problem läßt sich ganz bestimmt nicht schnell lösen. Ich kritisiere nicht den kleinen Mann, der sich bei seinem Minimalverdienst eine Kleinigkeit dazu verdient. Ändern müssen das die Herren Kibakis, Odingas oder Kalonzos. Angefangen bei sich selbst. Wir sollten auch, bevor wir den Finger erheben, bedenken, dass Korruption auch in Europa, bei Spitzenverdienern, herrscht. Jemand, der sich über Korruption in Kenya, b.z.w. in ganz Afrika aufregt, sollte die Finger vom schwarzen Kontinent lassen. Doch die Garantie, dass es irgendwo auf der Welt besser ist, hat niemand. Ja, ich bezahlte gelegentlich einige Shilingi. Ich stehe dazu und ich werde es wieder tun. Das ist Kenya. So funktioniert das Land und nicht anders.
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon ngine » Mo 18. Jan 2010, 12:12

Entschuldigung, ich habe meinen Beitrag selbst gelöscht. Dies, so finde ich, ist eine gute Möglichkeit in diesem Forum.
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon kibole » Fr 9. Apr 2010, 19:32

hallo kamau
deine erfahrungen erschrecken und entmutigen denkende "greenhorns" auch nur in irgendeiner form ernsthaft über ein leben in kenia nachzudenken. oder sollte da doch irgendwo eine nische sein?
es wäre schön, dass dir die "landsleute" vor ort ordentlich hilfe geboten hätten, aber wie du schreibst gaben sie dir noch den rest?
ohne jetzt irgendwelchen membern oder gästen zu nahe zu treten, kann es sein, dass es an mombasas küste nicht unbedingt 100% gut beleumdete europäer zieht?
und kann es sein, dass ein gewisses "kriminelles" denken in kenia einem eher dienlich ist und ehrlichtkeit sackgasse bedeutet?
wieviele haben schon das startkapital für eine shop oder hairsalon einer "hübschen" kenianerin / eines "hübschen" kenianers gegeben? outet euch. ich wills wissen.
es ist gut, dass es für kamau wieder licht am horizont gibt. drücke dir beider daumen.
eigentlich sollte man eine fernseh doku über kenia im tv starten, mit viel werbeunterbrechnungen. zur besten prime time.
Wenn "die Farm" auf RTL läuft warum dann nicht auch "Welcome Kenia!" die einschaltquoten wären riesig und das geld aus der werbung setzen wir für leute wie kamau ein - und hoffentlich ist dann der producer kein "kenianer" und nennt dies geld sein eigen. weiss mans/frau?

wünsche ein schönes WE
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon PIT10405 » Fr 9. Apr 2010, 21:33

kibole hat geschrieben:hallo kamau
deine erfahrungen erschrecken und entmutigen denkende "greenhorns" auch nur in irgendeiner form ernsthaft über ein leben in kenia nachzudenken. oder sollte da doch irgendwo eine nische sein?
es wäre schön, dass dir die "landsleute" vor ort ordentlich hilfe geboten hätten, aber wie du schreibst gaben sie dir noch den rest?
ohne jetzt irgendwelchen membern oder gästen zu nahe zu treten, kann es sein, dass es an mombasas küste nicht unbedingt 100% gut beleumdete europäer zieht?
und kann es sein, dass ein gewisses "kriminelles" denken in kenia einem eher dienlich ist und ehrlichtkeit sackgasse bedeutet?
wieviele haben schon das startkapital für eine shop oder hairsalon einer "hübschen" kenianerin / eines "hübschen" kenianers gegeben? outet euch. ich wills wissen.


Ich weiß zwar nicht wirklich, was Du uns nun damit sagen willst..; aber Kamau ist weiß Gott nicht der Einzigste. Das wüsstest Du, wenn Du die bisherigen (auch meine!) Beiträge gelesen hättest.

oder sollte da doch irgendwo eine nische sein?


Von meinem Standpunkt: NEIN!, "Die" können einfach nicht anders, es ist unmöglich mit Kenianern /Afrikanern ein vertrauensvolles, Gewinn-bringendes Verhältnis aufzubauen.

.
Am Anfang widersteht die Frau den Annäherungsversuchen des Mannes, am Ende blockiert sie seinen Rückzug. Autor unbekannt.
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon kibole » Sa 10. Apr 2010, 08:22

@PIT10405:

bitte vielmals um entschudigung, dass ich mich deinen beiträgen noch nicht so intensiv widmen konnte. hättest du dich mit meinem profil befasst, würdest du sehen, dass ich gerade "am Anfang" stehe, das alles zu verstehen und zu begreifen, was - auch mir! - und euch allen an gutem und bösem zugestossen ist. so liegt neben mir ein gerade geliefertes buch "7 jahre in kenia", dass es nicht von dir geschrieben wurde - sorry.

ich verspreche dir mich alsbald deinen beiträgen zu widmen.

was ich hier nicht suche ist das was auch MAD BLUE versucht zu verhindern: zwischenmenschliche anfeindungen, besserwisserei und beliedigt sein. dann so habe ich erfahren gehe ich auf AFROintro chat room und fühle mich wohl. da ich das nicht möchte, bin ich hier.

Ansonsten danke für dein Einschätzung in Bezug auf eine Zusammenarbeit/Beziehung mit Kenianern. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass ein hoher Prozentsatz von Deutschen (ich bin auch einer) hier nichts wird und seine "schlechtigkeit" in Kenia voll auslebt. Ausnahmen sind möglich. und vielleicht sollten sich gerade diese ausnahmen hier finden und zusammentun?! why not?

Also bis dann, du hörst von mir.

gruß
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon Shikamoo » Sa 10. Apr 2010, 08:54

@ Kibole
Die von Dir angesprochene Nische ist vorhanden. Bewiesen durch die vielen Europäer, die gerne in Kenya leben. Die Betonung liegt auf "gerne". Muß es doch so sein, da jeder Mzungu die Möglichkeit hat, das Land zu verlassen. Selbst Leute, die schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben, ( siehe unseren geschätzten Kollegen Kamau) ziehen es vor, in Kenya zu bleiben. Das wird Gründe haben.
Natürlich besteht die Gefahr abgezockt zu werden. Aber wie schaut es denn in Europa aus? Gibt es hier keine Abzocke?

Auch Deine Vermutung, dass es an der Küste einige gestrauchelte Existenzen gibt, ist richtig.
Und ja, viele haben schon Geld für einen Shop einem kenianischen Mädchen gegeben. Meistens war das Geld nach 2 Monaten weg und Shop gab es auch keinen.
Pit hat schon recht, wenn er sagt, Geschäfte mit Kenianern zu machen ist eigentlich unmöglich (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Mach es selbst, oder lass es!
Allerdings gibt es auch Europäer, die nach Kenia kommen, ein paar Euro in der Tasche haben, und glauben, jetzt könnten sie das Rad neu erfinden, ohne die Gesetze und die Regeln der Korruption zu kennen. Da wurden schon einige Euros in den Sand gesetzt. Ein Schlosser aus Hamburg, wird es als Gastronom in Kenia sicher schwer haben.

Ich denke, alles hat 2 Seiten. Man sollte nicht pauschalieren. Es wird immer ein schwarz, aber auch ein weiß geben. Auf welcher Seite man steht, wird von einem selbst entschieden.
Dieses Forum sollte einen ganz bestimmt nicht davon abhalten, über ein Leben in Kenia nachzudenken, vielmehr sollten die Erfahrungsberichte einem helfen, den richtigen Weg zu finden.
Aber es ist schwer sich an die Ratschläge der User zu erinnern, wenn plötzlich so eine junge hübsche Schokomaus im Minirock vor einem steht und gaaanz lieb lächelt. Sehr häufig gilt dieses bezaubernde Lächeln Deiner Kohle, nicht Dir. :cry:
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon Matundani » Sa 10. Apr 2010, 10:15

Wie wahr, wie wahr. ich sachs immer so. Wer in Kenia (und ganz sicher nicht nur dort) was werden will muß erstmal die speziellen Landesspielregeln beherrschen lernen und vor allem schwärzer werden wie der schwärzeste Schwarze. ;)
Wer etwas will, sucht einen Weg.
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon Kamau » Sa 10. Apr 2010, 12:59

die speziellen Landesspielregeln

Wer nicht stiehlt und luegt ist kein Kenyaner! Deshalb sehr schwer fuer ehrliche Leute sich anzupassen.
Wobei es sehr viele Weisse gibt, die sich nicht umstellen muessen und deshalb auch hier zu Geld kommen.
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon Matundani » Sa 10. Apr 2010, 17:10

Nun. Das gilt ja wohl auch für Deutschland ;)
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Re: Kirche, Sekte und Betrug.

Beitragvon kibole » Sa 10. Apr 2010, 18:22

sitzt ein mann bei der arbeit. gg 16:40h anruf der ehefrau "wenn die heimkommst sind wir (frau und tochter) weg. du wirst uns nicht finden. und deine geliebte tochter (5J) wirst du erst wieder sehen wenn du tust was ich will."
mann fährt unverzüglich seine 25min nach hause. und tatsächlich. alles leer. keiner mehr da. handy aus.
danach geht das haus drauf, das ganze ersparte aus "Verzichtsjahren" weg und eine menge lügen werden über einen erzählt.
was danach passiert ist privat. aber der weg des mannes führte 6 monate später für 14 tage nach kenia. Familienmenschen sollen das sein.
danach rückkehr - bereits in den fängen einer lady aus Nairobi Kenia.
aber: welche überraschung für deutsche Verhältnisse..der MANN bekommt das kind zugesprochen...die Nairobi lady kommt nach D auf Einladung und zeigt wer ihr und ihren absichten im wege ist "gib das Kind doch zurück zu seiner mutter...." da gingen aber einem die Augen auf...investiert war natürlich schon einiges für eine "bessere" Zukunft.
Es gab noch mehr erlebnisse...davor und danach...
und: die (EX)-Ehefrau war WEISSE...die Lady aus Kenia SCHWARZ...
Unterschied in der Hautfarbe ja...im Charakter?
kann jede(r) selbst urteilen...
Aber wir sollten vorsichtig sein die einen Primaten zu nennen und uns selbst wie Herrenmenschen zu verhalten..
Dass es anders geht - wenn auch über weitere "Niederlagen" - zeigt die weitere Geschichte...
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