von ngine » Sa 9. Jan 2010, 01:35
MAL WAS ZUM SCHMUNZELN - BETREFFEND BETRUG
Sextourismus
Da kam ein weisser Mann angereist in eine Lodge in Mtwapa. Er war schon des öfteren in Kenia, da er in DL für eine namhafte Firma als Lagerarbeiter tätig ist und sich seine paar Kröten zusammenhält, um dann einmal im Jahr sich in Ostafrika an den Bällen spielen zu lassen. Hat bisher immer gut geklappt und er hat eine deutschsprechende Freundin, die selbstverständlich auf ihn wartet und eine zweite als Ersatz. Deutschsprechend ist für ihn unerlässlich, da er kein Wort Englisch kann. Und die Girls kamen klar selbst mit seinem nicht hochdeutschen Dialekt, mit dem andere Deutsche ein Problem hatten, ihn zu verstehen.
Sie haben ihm also den kostenpflichtigen Service geboten in den Versionen, wie er es wünschte. Nun kam aber dieser Idiot auf die Idee, eines der Mädel zu Hause zu besuchen. Sie schickte ihn zum Duschen. Und gleich hinterher ihre "Cousine" zum Mitduschen, die sich von ihm einseifen lassen wollte. Statt rauszugehen hat der Hirni wirklich mit einseifen gestartet und selbstverständlich ging die Duschraumtür auf mit Zeugen davor, die gesehen hatten dass er einer Frau die zum Duschen gegangen war, gefolgt ist und sich an ihr vergreifen wollte.
Also die Polente her und ab mit ihm in die Zelle der Mtwapa-Policestation. Nach angenehmen Stunden dort und Verhör dann mit Polizeieskorte zur Lodge. Dort durfte er der Polente den Rest an Barschaften rausrücken und bekam obendrein eine kostenlose Fahrt zum ATM spendiert.
War aber noch nicht Feierabend.
Die Ersatzlady kam auch noch eingeritten, als das Polenteauto noch vor dem Gate wartete. Sie hatte selbstverständlich auch einiges in Richtung Vergewaltigung vorzubringen und somit das Recht, mal nachzusehen, was noch zu holen wäre, nachdem der ATM zunächst nichts weiteres mehr ausspuckte.
Sie hat also alles zusammengesammelt was zu finden war und ist mit dem Kram und seinem für den Rückflug fertig gepackten Koffer in seiner Begleitung durchs Gate zum Bullentaxi. Er durfte auch mit einsteigen und kehrte nach längerer Zeit mit seiner Belohnung zurück: dem Reisepass.
Er bekam dann noch ein Bier auf Kredit in der Lodge. Seine Geschichte war zu schön.
Am nächsten Morgen trat er die Rückreise an, ohne Übergepäck, mit einem kleinen Beutelchen mit Pass, Ticket und Taschentuch.
Versprach aber, wieder in dieses geliebte Land zu kommen. Und wenn er nicht gestorben ist, wird er´s auch tun.