kibole hat geschrieben:
Was du tun solltest, dein Kind niemals aufzugeben. Behalte es in deinem Herzen, egal wie schwer es dir die Gegenpartei macht. Mit selbst wurde meine Tochter durch die Mutter (Europäerin) entzogen. Mehrere Wochen kein Kontakt. Ich habe gekämpft und meine Selbstachtung niemals verloren. Nach 6 Monaten bekam ich das Kind zurück. Mein familiäres Netzwerk und ein Hort an der Schule waren vorhanden. Zur Not hätte ich aufgehört zu arbeiten nur um mein Kind zu erziehen. Wobei das Probleme gegeben hätte, da die "Mutter" dann ja keinen Unterhalt mehr erhalten hätte. Der Plan der Mutter: Ehegattenunterhalt + Kindesunterhalt + weiterhin auf der faulen Haut liegen ging nicht auf. (Kind = Geld)
Aber bis heute habe ich das Gefühl, das Institutionen wie Jugendamt nicht nach dem Kindeswohl fragen, sondern das Wohl der Frauen zuoberst stehen. Und über bestimmte Anwälte brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Da werden die Bälle hin und hergeschoben und sogar ein unerlaubter Ferienumgang der Mutter mit dem Kind in einem Drittland blieb ungeahndet. Mach das mal als Vater/Mann und eine ganze Armee rückt aus um dich zu jagen. Und danch siehst du als Mann dein Kind nie mehr.
Dass dieses Unrecht gegenüber Männern sich auch bis nach Kenya herumspricht ist unserer globalen Welt doch kein Wunder. Ist doch auch eine Art von Einnahmequelle.
Ich kann allen nur raten für euere Kinder zu kämpfen!
Mal zuerst: Einen "Mütternotruf" kenne ich nicht. Männer organisieren sich eher als Frauen, so meine Erfahrungen.
Dann:
Was Du schreibst, ist sehr emotional (kann ich noch verstehen) aber auch sehr einseitig.
Wer sich darstellt als wunderbar mitfühlend, hilfsbereit, frauen- und familienliebend - der wird gar schnell Beifall erhalten -
vor allem von den Artgenossen. Da kann es auch vorkommen, dass man das Geschriebene nur noch überfliegt und sich
das rauspickt, was einem nahegeht, da man evtl. Ähnliches erlebt hat.
Hier beschreibst Du, dass Deine frühere Ehefrau Dir die Tochter "entzogen" hatte. Nun, wenn das ein Laie liest, glaubt man
schon, hier gehe es um einen Krimi.
Aber - bei ehelich geborenen Kindern sind beide Eltern sorgeberechtigt. Wenn dann Unstimmigkeiten aufkommen, die
nicht mehr selbst geklärt werden können oder wollen, werden beiderseits die Streitwagen ausgefahren. Wo bekommt eine Mutter dann Hilfe?
Wer mit einem Kind alleine ist oder - aus welchen Gründen auch bleiben möchte - wird sich an das Jugendamt wenden.
Oder das Jugendamt wird von sich aus tätig - ein "Anzeiger" genügt da schon, um über streitige Familiengerichtsverfahren und "Herausnahme" des Kindes nachzudenken.
Geleitet werden die Jugendämter meist von Männern. Und - wer zuerst dort anklopft, um "professionelle" Hilfe zu suchen,
wird sie auch bekommen - ob sie für "ewig" gefällt oder nicht.
Im obigen Falle wurde Deiner Tochter dann auch noch eine "neue Mutti" serviert? Wenn ja, war das auch nicht einfach für das Mädchen. Und nun wird auch mit der zweiten Ehefrau gestritten - denken wir mal nicht über die Gründe nach.
Gründe, die Erwachsene haben, um sich nicht mehr verstehen zu können, können Kinder meist sowieso nicht nachvollziehen.
Deine Situation hat sich wieder einmal verändert - und Du hattest sogar die Hilfe, dass der kleine Junge bereits aus der
inneren Betrachtung herausfallen konnte. Du kannst ihn dir nicht mehr bildlich vorstellen, wie Du sagst. Dann geht es doch bergauf, oder etwa nicht?
Es ist schlimm, wenn man viele unrichtige und beleidigende Sachen auf dem Papier liest - aber in diesem Falle? Sollte man immer weiter als "Opfer" weiterleben wollen?
Lass doch die Frau, nachdem auch sie in den Fängen "unseres Rechts" gelandet ist. Hier wäre es besser für sie und ihr Kind:
Sie bekäme eine ordentliche ärztliche Versorgung und könnte noch lange für ihr Kind da sein. Wie sie das gestaltet oder nicht, muss Dir dann egal sein. Bedenke, dass Du sie hierher gebracht hast.
Dazu: Du wolltest sogar Deine Arbeit aufgeben, um Deine Tochter zu versorgen. Was meinst Du, hätte da die Umgebung gesagt? Der arbeitet nicht, damit er keinen Barunterhalt leisten muss etc.
Es gibt viele solcher Väter, die keinen Unterhalt leisten. Die Mütter, die die zurück gelassenen Kinder zu versorgen haben -
wie können sie das so automatisch und alleine?
Der Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle ist ja nun auch nicht wirklich üppig, oder?
Und wenn ein Vater mehr verdient - kann er davon nicht abgeben?
Mit Kindern lässt sich in Deutschland nichts verdienen. Glaube mir das. Und eine Mutter, die z.B. keinen Beruf hat und immer nur "Heimchen" am Herd spielen sollte - wie und wovon soll sie sich und das Kind dann durchbringen?
Wer Kontakt zu seinen Kindern möchte, sollte sich auch bemühen, die Kinder materiell zumindest mit zu versorgen.
Es genügt weder bei Frauen noch bei Männern, dass sie ihre Kinder nur streicheln, lieb zu ihnen sind. Kinder haben auch
Bedürfnisse und kamen ungefragt auf diese Welt - damit ihnen Mutter und Erzeuger bei der Lebensbewältigung beistehen, nicht, damit sie bei Ehestreitigkeiten zerrieben werden.
In diesem Punkte sehe ich das wie Du:
Die meisten Jugendämter wissen nicht, was "normalerweise" unter Wohl des Kindes zu verstehen ist. Die gehen da -
wenn überhaupt methodisch - nur nach Handbuch vor.
Dann wird dem Elternteil "geholfen", der sich am besten dort präsentiert, dem, der sich ins beste Licht zu rücken versteht,
dem, der den "besten" oder "angesagtesten" Anwalt hat, etc. etc.
Das Wohl des Kindes ist da nur ein terminus technicus - mehr nicht.
Niemand verlangt, dass man seine Kinder aus dem Herzen streicht. Aber manchmal sind auch Nachweise für die Liebe zum Kind verlangt - indem man z.B. Unterhalt leistet, wenn man dazu in der Lage ist und die Mutter oder den Vater unterstützt, anstatt sie gerichtlich etc. fertig machen zu lassen.
Von Leuten aus außereuropäischen Ländern kann da nicht dasselbe verlangt werden. Das wiederum liegt an so vielem,
das wir uns vorstellen können oder auch nicht.
In diesem Sinne- warte die Entscheidung des Oberlandesgerichts gelassen ab.