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Der President ganz bescheiden auf Tour!

Beitragvon Kamau » Fr 13. Nov 2009, 16:26

Da sich Kibaki in Serena zum Meeting musste, wurden die Strassen gesperrt von einer Armee Polizisten. Dies von Mombasa bis Serena. Es kammen 4 Polizemotorräder mit Blaulicht und Horn, danach einige billige Prados und ein Dutzend noch billigere Mercedes. Danach wiederum Prados und Motorräder! Dazu kommt, das keine Tuki und Matau fahren duerfen und die Bevölkerung von Serena nach Mtwapa zu Fuss gehen muss. Wie man schon alleine daraus sieht, ist das eigene Volk fuer ihn nichts wert. Wichtig ist sein Reichtum und nicht die Fuehrung eines Landes, verschwiegen das Wohlergehen der eigenen Bevölkerung.
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Es geht noch heftiger

Beitragvon Matundani » Fr 13. Nov 2009, 18:39

Der Präsident und andere hohen Tiere von Tansania können es noch viel heftiger. Deren Konvoi legt in Dar es Salam jedesmal die ganze Innenstadt lahm.Hochglanzplierte Fahrzeuge mit hochnäsigen Insasen in schier unglaublich protzigen Uniformen. Die können aus ihren Protzkarren nicht mal das niedere Volk grüßen. Da leuchtet der Glanz der Kolonialzeit fast so hell wie die Sonne!!!! Einfach unglaublich der Kontrast zu dem Gehabe und dem Elend am Straßenrand.
Wer das mal life geshen hat wird spätestens dann merken. So schnell wird Afrika sich nicht ändern.
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Re: Der President ganz bescheiden auf Tour!

Beitragvon chui » Sa 14. Nov 2009, 06:54

>>>>>>>>>>>>>>> so schnell wird sich in Afrika nichts ändern <<<<<<<<<<<<<<<

Wie wahr !
Die Bürger können nichts ändern sie sind zu phlegmatisch und obrigkeitshörig , steht aber das Volk in den wenigsten Fällen auf und rebelliert wird es mit Waffengewalt zum Schweigen gebracht . Die Regierung bestimmt was geschieht und in den meisten Fällen zum Vorteil der Regierungsmitglieder die eine höhere Machtposition haben . Da wird gemauschelt , betrogen , gelogen das Volk ausgepresst wie eine Orange . Unsinnige Gesetze erlassen zum Vorteil einer Regierung die von der Haarwurzel bis zu den Zehenspitzen korrupt und verdorben ist . Sie geben anderen Staaten ein gutes Vorbild ab wie man es mit Korruption zu etwas bringen kann , vor allem zu materiellen Wohlstand einzelner Regierungsmitglieder .

Ausschlüße aus der Regierung sind selten und um dem entgegenzuwirken paktiert man mit seinen Kollegen und wird auch korrupt . Und auch nur dann werden Regierungsmitglieder ausgeschlossen wenn das Parteimitglied unbequem wird und versucht sich für die Bürger einzusetzen oder Mißstände in der Regierung anprangert .

Eine neue Kolonialzeit ist angebrochen , in der die Regierung die Position der Kolonisten übernommen hat und so wie schon einmal Kolonisten das Volk ausgebeutet haben sind es jetzt die eigenen Leute die ihr Volk ausbeuten oder einfach die Bedürfnisse ihrer Bürger ignorieren . Ein jeder will mehr Macht mehr Gundbesitz , egal mit welchen Mitteln er dazu kommt . Einmal einen Regierungssitz erworben , bedeutet man kann sich nehmen was man will und in der die Regierung denkt das Volk versklaven zu können .


Hilfsorganisationen sind diejenigen die den Bürgern eines Landes medizinische Hilfe ermöglichen ebenso wie Schulbildung ( die nach wie vor etwas kostet , egal ob behauptet wird das Schulbildung kostenfrei ist ) ihnen Berufsausbildung ermöglicht und was weiss ich noch alles .

Es gibt einen Spruch , ich weiss aber leider nicht mehr von wem der stammt :
" Die Macht geht vom Volk aus "

Nun in Afrika geht die Macht von der jeweiligen Regierung aus , also wie sollte sich Afrika mit diesem Machtpotential ändern können .
Wozu braucht man so viele Regierungsmitglieder die einen Monatsgehalt aufweisen der nicht berechtigt ist und nicht zur Realität ihrer Arbeit steht , schon gar nicht in einem Land wo Leute an Hunger und Krankheiten sterben . An Krankheiten sterben die bei einer funktionierenden Regierung nicht sein müßten .
Wieso ist eine Regierung nicht fähig sich um ihre Cholerakranken und Leprakranken zu kümmern . Leprakranke werden ins Abseits geschoben und versteckt oder als mitleidsheischende Bettler auf die Strasse geschickt , Albinos werden geächtet und getötet .
Afrika wird sich nicht ändern dazu sind die Regierungen zu korrupt .
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Gleichgültigkeit !

Beitragvon Matundani » Sa 14. Nov 2009, 09:53

Oh ja. Wie war. Und uns in dem achso Zivilisiertem Rest der Welt geht auch das am Arsch vorbei. Na ja. Warum sollte es uns auch kümmern?! Wir haben doch selber genug mit uns zu tun. Wir haben selber genug damit zu tun, unsere kleine heile Welt vor dem eifersüchtigen Nachbarn und der immer weniger werdenden Volksnähe unserer Politiker zu schützen.
Nicht nur das Afrikanische Volk steckt in einer Litargie und lässt sich von den Obrigen fast alles gefallen und wie eine Herde Hirnloser Hammel führen. In Afrika und auch in Europa leben eben nur Menschen. Was in Afrika funktioniert, funktioniert auch in Deutschland, weil der Mensch ist ein Hordentier das sich gerne führen lässt...... Auch dann wenn es zur Schlachtbank geht
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Re: Der President ganz bescheiden auf Tour!

Beitragvon billy » Mo 11. Jul 2011, 23:12

ist ja wieder brandheiß das thema! im norden des kontinents haben sie es ja entgültig satt!!! bleibt abzuwarten was danach kommt.
auch ich habe am strassenrand die kolonne der [.....] und derere [.....] passieren lassen müssen. sagte meinem fahrer, ich würde gerne eine handgranate unter die kisten dieses [.....] rollen! hat ganz schön blöd geschaut aber gegerinst der gute.
falls sich wieder jemand über meine fäkalsprache ärgert: wir reden hier über [.....]! [.....] das ist und bleibt so. wir benutzen eine feine ausdrucksweise und töten kinder! ich bevorzuge das wort [.....] für dieses [.....] und spende lieber geld für soso kinderdörfer!
und ja, hier ist es das gleiche. 16jahre kohl wegen einem kirch. zum glück hat der murdock den plattgemacht, der aber auch nicht bessr ist wie sich nun herausstellt. merkel fliegt mit hubschrauber in urlaub (umweltministerin) und macht ihren job heute gut obwohl sie grad garnix macht. wie eine herde kühe. dank bild rtl und fussball.
hüben wie drüben, es ist zum mäusmelken!
kwa heri
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Re: Der President ganz bescheiden auf Tour!

Beitragvon MadBlue » Di 12. Jul 2011, 20:03

Es gibt eine Anstandsregel, und..., nicht alle sind gleich, auch leben dort die meisten nicht, weil die es wollen, sondern, weil es keine andere Möglichkeit gibt.
Auch wenn ich selbst die Strassenmafia nicht leiden kann, habe ich dennoch einen gewissen menschlichen Respekt.


In diesem Sinne, immer selbst sauber bleiben ...


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    - Fair bleiben
    - Ungeschriebene Gesetze achten
    - Respekt und Anstand, auch vor "Nichtfreunde"


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Re: Der President ganz bescheiden auf Tour!

Beitragvon PIT10405 » So 17. Jul 2011, 20:36

MadBlue hat geschrieben: [color=#0000FF]Es gibt eine Anstandsregel [/color=#0000FF]

DAS hast Du uns >mehr als zur Genüge< inzwischen beigebracht!
, und..., nicht alle sind gleich, auch leben dort die meisten nicht, weil die es wollen, sondern, weil es keine andere Möglichkeit gibt.


Auch hier muß ich Dir wiedersprechen, KÖNNTEN! inzwischen mehr als !20! Leute /Familien bei mir /uns in Lohn + Brot sein..!!!


==>>DIE wollen einfach NICHT! -Ist doch VIieELlL bequemer in der Gegend rum zu sitzen, als mal den (fetten) A*** hoch zu bekommen.
Am Anfang widersteht die Frau den Annäherungsversuchen des Mannes, am Ende blockiert sie seinen Rückzug. Autor unbekannt.
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Re: Der President ganz bescheiden auf Tour!

Beitragvon chui » Mo 18. Jul 2011, 05:14

Hallo MadBlue !

Ich bin nicht gerade ein Pit Fan aber den letzten Satz kann ich zu 100 % unterstreichen .
Die , die eine Chance bekommen , wollen nicht und warten bis das Vögelchen Geld bringt . Und Die , die keine Chance bekommen holen sich ihren Teil auf ihre Art und Weise . Faul sind beide und Frechheit siegt .
Was ich zur Zeit von Kenya denke ist nicht Stubenrein , bevor ich mir eine Blaufärbung einhandle halte ich lieber den Mund .
Schönen Tag hier ist es kalt :x
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Re: Der President ganz bescheiden auf Tour!

Beitragvon Lester » Fr 22. Jul 2011, 07:40

Ich denke auch, dass sich kaum etwas ändern wird. Jede Gesellschaft braucht Vorbilder. Dazu eine kleine Anekdote. Ich war letzten April von NRB nach MSA unterwegs, als eine Fahrzeugkolonne eines MP von hinten hupend rangerauscht kam. Wie jeder habe ich mich sofort rangehängt, da das Vorwärtskommen so natürlich viel leichter fällt. Schon nur dieses Gebaren, dass jemand wichtiger ist als alle andern ist doch schon ein wenig befremdlich.
Was jedoch dann folgte, schlug dem Fass den Boden raus. Während der Fahrt flogen im Minutentakt Flaschen, Zigarettenstummel, Essensreste und Müllbeutel aus den Begleitfahrzeugen. Zum teil wurden die nachfolden Fahrzeuge vom Müll getroffen und alles blieb auf der Strasse liegen. Sah aus wie bei einer Schnitzeljagd...
Wie soll man einem "normalen" Bürger klarmachen, dass der Müll nicht auf die Strasse gehört, beim Verkehr auch ander respektiert werden müssen etc. wenn sich die selbsternannten "Leader" so abscheulich benehmen?
Für mich ist klar, dass Veränderungen nur durch gute Vorbilder erreicht werden können. Und diese sind in Kenya weit und breit nicht zu sehen.
Wünsche allen einen schönen Tag.
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Re: Der President ganz bescheiden auf Tour!

Beitragvon Riverroad » Fr 22. Jul 2011, 13:41

Ha Ha Ha,

Lester,
hast Du schon mal versucht einem Affen in Kenia beizubringen wenn Du ihm eine Banane schenkst, dass er die Bananenschale in dem Abfalleimer entsorgt?
Wird der Affe auch niemals tun, weil er sich nicht um die Schale und das Umfeld kümmert sondern nur darum, wie er von Dir eine neue und größere Banane bekommt.

Ich betone ausdrücklich:
Alle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und realen Handlungen sind rein zufällig

PS:
Wobei mir allerdings der Gedanke kommt: Was, wenn die Kenianer ihr gesamtes Land als Mülleimer ansehen? So wie es ja eigentlich auch aussieht. Dann bekommt die Geschichte von Lester einen ganz neuen Sinn - oderrrrrr ?

Schönen Tag noch an alle.
Familie hat man, Freunde kann man sich aussuchen - aber Feindschaften muss man sich richtig hart erarbeiten !
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