Hallo Pit, es war leider nur eine Story von vielen, die ich präsentiert bekommen habe und es wäre ein Roman, wenn ich das alles aufschreiben würde, was ich erlebt habe und das will ich nicht. Wie schon teilweise erwähnt, hab ich das Kind nur einmal zu Gesicht bekommen mit dem behandelten "Pickel" am Kinn. Danach hatte es immer wieder "Termine". Da hatte allerdings meine Verarbeitungsphase schon begonnen, da noch viele andere Geschichten "präsentiert" wurden, die ich immer wieder durchschaut hatte, vielleicht nur teilweise, aber es gab einen Punkt, an dem ich sagte, es interessiert mich nicht mehr, zu viele Lügen und ich habe nur noch auf mein Wohlbefinden geachtet. Wurde dann in einem Telefongespräch auf den Satz "Mzungu na Pesa" aufmerksam, wo ich gefragt wurde, verstehst du shwahili und ich mit einem schlichten "JA" antwortete und auf der anderen Seite waren riesengrosse Augen und Sprachlosigkeit vorhanden, mehr nicht. Ich für meinen Teil bezeichne Kenya als riesengrosse Showbühne............mehr nicht! Entweder du machst die Show mit oder du bist Zuschauer. Ich war mitten drin und hab mich aber trotzem für die Zuschauerrolle entschieden. Es war köstlich

. Ich habe mittlerweile den Kontakt abgebrochen und es kommen immer wieder Geschichten bei mir an, von Bekannten(deutsche), wo sich manche Sachen aufklären und ich schmunzle immer noch. Das Kind, um das es geht, ist 2 Jahre alt und ich gebe ihm noch 2 Jahre und er wird zum abzocken der Mzungus rangenommen............das kann einem dann schon zu denken geben..........aber ich bin nicht Gott und ich ändere die Welt nicht. Ich lebe mein Leben und das ist gut und ich bin zufrieden und das ist für mich das wichtigste.................ansonsten zählt nix.
Schöne winterliche Zeit, ich geniesse sie!
Hamasy