von Shikamoo » So 31. Jan 2010, 11:04
Ja, was Matundani sagt, stimmt. Habe ich selbst erlebt.
Ich hatte mir einen Maler geholt, der meine Shopdoor streichen sollte. Leider hatte der Gute nicht die geringste Ahnung und wollte die Farbe auf den Staub pinseln. Ich nahm ihm den Pinsel weg und wollte ihm nur zeigen, wie er die Tür erst staubfrei zu machen hat. Genau in diesem Moment kam so ein affiger Handyträger und maulte mich an, ( ich stand natürlich mit dem Pinsel in der Hand da ) dass das, was ich da tue, verboten sei. Nach einigem hin und her verzog er sich, ohne auch nur einen Cent erhalten zu haben. Denn nur darum geht es.
Ok, das Gesetz "to benefit the Kenyan people" gibt es, ebenso das Gesetz zum Erhalt einer workpermit. " Alle Arbeiten, die von einem Kenyaner ausgeführt werden können, dürfen nicht von einem Nichtkenianer ausgeführt werden. Im Klartext heißt das für mich. Du kannst lediglich eon Geschäft eröffnen, Kenianer beschäfftigen, aber du darfst keinen einzigen Handstrich selbst tun.
Das Beste ist immer noch, du gehst als "Rentner" nach Kenya, wenn du länger als 6 Monate dort bleiben willst. Rentner zu sein, bedeutet in Kenya, dass man lediglich über ein geregeltes monatliches Einkommen von mindestens 1400.-€ verfügt. Egal, ob Rente, Mieteinnahmen oder sonstigen nachweisbaren und beglaubigten Einkünften. Das Alter der Person spielt keine Rolle.
Eines der nützlichsten Tiere ist das Schwein. Von ihm kann man alles verwenden, das Fleisch von vorn bis hinten, die Haut für Leder, die Borsten für Bürsten und den Namen als Schimpfwort. (Kindermund)